Weltunordnung und die Rolle Deutschlands

19. Februar 2019 Redaktion Sozialismus

Mike Pence. Foto: NASA HQ PHOTO/flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0)

Die diesjährige Münchner Sicherheitskonferenz (früher: Wehrkundetagung) rückte die Weltunordnung oder das Ende der liberalen Weltordnung des US-amerikanischen Zeitalters in den Mittelpunkt. 

Der Vorsitzende der Konferenz, Wolfgang Ischinger, versuchte das Ergebnis der Debatten so zu umreißen: »Wenn man im letzten Jahr noch Zweifel hatte, darf man nach dieser Konferenz keine Zweifel mehr haben, dass das internationale System, die internationale Ordnung unter schweren Beschuss geraten ist.«

Die Tendenz zur »Weltunordnung« verschärft sich mit der Präsidentschaft von Trump. Auf den zurückliegenden Gipfeltreffen(G7 und Nato) wurde mehr und mehr deutlich, dass sich die europäischen Alliierten nicht mehr auf das Agieren der Führungskraft USA verlassen können. Trump verbindet ein schockierendes Maß an Ignoranz mit einem genauso schockierenden Maß an Feindseligkeit gegenüber Amerikas Alliierten und der westlichen Werteordnung. Diese Konstellation zeigte sich auch auf der Münchner Sicherheitskonferenz, auf der sich die Nato-Partner Deutschland und USA gegenseitig scharf kritisiert und einen Politikwechsel eingefordert haben.

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