Syrien : Bundestagsgutachten sieht Türkei als Besatzungsmacht

Syrien: Türkische Soldaten im Norden Syriens
Türkische Soldaten im Norden Syriens © Bulent Kilic/AFP/Getty Images

Die Türkei ist nach einem wissenschaftlichen Gutachten des Bundestags Besatzungsmacht in Syrien. „Bei Lichte betrachtet erfüllt die türkische Militärpräsenz in der nordsyrischen Region Afrin sowie in der Region um Asas, al-Bab und Dscharablus im Norden Syriens völkerrechtlich alle Kriterien einer militärischen Besatzung“, heißt es in in einem neunseitigen Gutachten, das von der Linksfraktion in Auftrag gegeben wurde.

Die Bundesregierung hat bisher keine völkerrechtliche Einordnung der Afrin-Offensive vorgenommen. „Die Situation in der Türkei und, wie wir in den letzten Tagen gesehen haben, auch in Nordsyrien, ist fluide“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amts. Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) hatte allerdings bereits im März gesagt, dass die türkische Militäroperation „sicherlich nicht mehr im Einklang mit dem Völkerrecht wäre“, wenn türkische Truppen dauerhaft in Syrien bleiben würden.

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Great Game um Syrien – Wie der Frieden verhindert wird

Vortrag von Karin Leukefeld auf dem 25. Bundesweiten Friedensratschlag in Kassel

Am 1. und 2. Dezember 2018 fand der 25. Bundesweite Friedensratschlag in Kassel statt. Unter dem Motto „Frieden und Abrüstung – jetzt erst recht“ wurden zahlreiche friedenspolitische Vorträge gehalten. weltnetz.tv war auch vor Ort und hat den Vortrag von Karin Leukefeld (Journalisten und Nahost-Expertin) „Great Game um Syrien – wie der Frieden verhindert wird“ aufgezeichnet.
Karin Leukefeld reist selbst immer wieder nach Syrien und berichtet über den Krieg. In ihrem  Vortrag beschreibt sie anschaulich die vielfältigen Interessen der regionalen und internationalen Akteure, die aufgrund der geostrategischen Lage Syriens an dem Konflikt beteiligt sind. Schnell wird deutlich, dass zahlreiche Akteure für Ressourcen und Handelswege den Frieden um jeden Preis verhindern wollen.

Damit sie das Schreien hören

http://epaper.neues-deutschland.de/eweb/nd/2018/06/23/b/16/1336124/

Beim Fest der Linken ist der Dokumentarfilm »Reserve Slaves« zu sehen, der vor einer Rückkehr der Sklaverei warnt

Am Ende wurde er auch hier zum Sklaven: auf dem Feld, in Italien. Zurück geht es nicht. Wenn man den Job nicht annimmt, dann macht ihn jemand anderes. Dabei hat der Mensch, der in Michelangelo Severgninis Dokumentarfilm »Reserve Slaves« über sein Schicksal spricht, Unfassbares auf dem Weg nach Europa erlebt. Zwei Wochen ist er mit Schleppern durch der Agadez-Wüste gezogen. »Wir hatten nur Wasser und Zucker dabei. Drei meiner Freunde starben.« Die Leichen wurden einfach in der Wüste »entsorgt«.

In Libyen angekommen, mussten sie mit der Gesetzlosigkeit und dem dort herrschenden Rassismus umgehen. Immer wieder wurden sie von der Polizei schikaniert. »Sind die Gefängnisse Kolonien von Sklaven?« Das wird irgendwann im Film gefragt. Der Zeuge erzählt, wie er im Gefängnis, in dem er nach seiner Verhaftung wegen illegaler Migration einsaß, gefoltert wurde. Die Familien bezahlen für die Freilassung, und auch die Polizei ist involviert.

Die Vorwürfe, in Libyen würden die Menschen verkauft und versklavt, sind, wie Severgnini zugibt, schwer zu beweisen. Dafür müsste man vor Ort in Libyen recherchieren, was extrem schwierig ist. Dennoch, erklärte er Weiterlesen Damit sie das Schreien hören

Interview mit Heinz-J. Bontrup zur Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik

http://www2.alternative-wirtschaftspolitik.de/uploads/interview_mit_heinz_j._bontrup_zur_arbeitsgruppe_alternative_wirtschaftspolitik._oxi_5_2018.pdf

Interview mit Heinz-J. Bontrup zur Arbeitsgruppe Alternative Wirtschaftspolitik in der Monatszeitung OXI: Wirtschaft Anders Denken, Ausgabe 5/2018

Not als Druckmittel

https://www.german-foreign-policy.com/news/detail/7590/

26.04.2018

BERLIN/DAMASKUS (Eigener Bericht) – Berlin und die EU suchen die Notlage Syriens zu nutzen, um Einfluss auf die politische Entwicklung in dem Land zu gewinnen. Wie Außenminister Heiko Maas auf der gestrigen Syrien-Konferenz in Brüssel äußerte, wird Berlin zwar humanitäre Hilfe für die syrische Bevölkerung finanzieren; das gilt als hilfreich, um eine erneute Massenflucht in Richtung EU zu verhindern. Hilfe zum Wiederaufbau werde man aber nur leisten, wenn es in Damaskus politische Zugeständnisse gebe, kündigt Maas an. Der Wiederaufbau gilt Berlin als erfolgversprechender Hebelpunkt, weil Syrien die mutmaßlich nötigen mehr als 200 Milliarden Euro nicht aufbringen kann und seine engsten Partner, Russland und Iran, gleichfalls knapp bei Kasse sind – wegen westlicher Wirtschaftssanktionen. Dabei warnen Experten, etwa in Raqqa, das von syrischen Oppositionellen und den USA kontrolliert wird, seien Aufstände möglich, sollte der Wiederaufbau weiter verschleppt werden. Ein US-Journalist stuft die Zerstörung Raqqas als die schlimmste ein, die er je im Nahen und Mittleren Osten gesehen habe.

Eine humanitäre Katastrophe

Berlin und die EU nutzen die Notlage Weiterlesen Not als Druckmittel

Die Ohnmacht des Völkerrechtes

https://www.sozialismus.de/

15. April 2018 Redaktion Sozialismus: Zuspitzung in Syrien

US-Präsident Donald Trump hat in einer Rede erklärt, warum die USA zusammen mit Frankreich und Großbritannien einen Raketenangriff auf Ziele in Syrien ausgelöst haben. Der neuerliche Militärschlag gehöre ebenso wie die vorherigen zur Selbstverteidigung und Abschreckung.

»Vor einem Jahr führte Assad einen brutalen Angriff mit chemischen Waffen gegen seine eigenen unschuldigen Menschen aus. Die Vereinigten Staaten haben darauf mit 58 Raketenschlägen reagiert, die 20% der syrischen Luftwaffe zerstörten. Am vergangenen Samstag hat das Asad-Regime erneut chemische Waffen eingesetzt, um unschuldige Zivilisten zu töten – diesmal in der Stadt Duma nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus. Dieses Massaker war eine signifikante Eskalation eines Schemas von Chemiewaffeneinsätzen dieses schrecklichen Regimes.«

Ohne Beweise vorzulegen fügte Trump hinzu: »Es ist das Ziel unserer heutigen Aktion, von der Produktion, Verbreitung und Verwendung chemischer Waffen abzuschrecken. Die Schaffung dieser Abschreckung ist ein wichtiges nationales Sicherheitsinteresse der Vereinigten Staaten. Die gemeinsame amerikanische, britische und französische Reaktion auf diese Greueltat wird alle Mittel unserer nationalen Macht – militärisch, wirtschaftlich und diplomatisch – beinhalten. Wir sind bereit, diese Reaktion aufrechtzuerhalten, bis das syrische Regime die Nutzung verbotener chemischer Mittel einstellt. … Amerika will unter keinen Umständen auf unbestimmte Zeit in Syrien präsent sein. Während andere Nationen ihren Beitrag verstärken, freuen wir uns auf den Tag, an dem wir unsere Krieger nach Hause bringen können.«

Die USA sind seit 2014 an der Spitze eines Bündnisses in Syrien und im Irak im Einsatz, um den »Islamischen Staat« (IS) zu bekämpfen. Jets fliegen Luftangriffe gegen die Extremisten. Soldaten am Boden unterstützen zudem die Kurdenmiliz YPG, die große Gebiete im Norden und Osten Syriens vom IS erobert hat. Laut Pentagon sind etwa 2.000 amerikanische SoldatInnen in dem Bürgerkriegsland im Einsatz.

Die in Trumps Rede angesprochene Reaktion auf das frühere Massaker mit chemischen Waffen (Khan Sheikhun) wurde von Kritiker*innen als ungerechtfertigt dargestellt, da der Einsatz von chemischen Waffen nicht nachgewiesen und zudem völkerrechtswidrig sei. Sie erreichte dennoch, dass die Angriffe syrischer Truppen mit dem Nervengift Sarin aufhörten.

Der US-Präsident hatte vor wenigen Wochen überraschend einen baldigen und kompletten Rückzug aus dem Bürgerkriegsland angekündigt. Zudem wurde bekannt, dass das Weiße Haus das Außenministerium angewiesen hat, mehr als 200 Mio. US-Dollar für den Wiederaufbau Syriens einzufrieren. Amerikanische Medien berichteten, selbst seine Berater seien von der Ankündigung überrascht worden. Das Hin und Her offenbart einmal mehr das Chaos, das in der amerikanischen Außenpolitik herrscht.

Rund sieben Jahre – seit 2011 – währt der syrische Bürgerkrieg zwischen dem Assad-Regime und verschiedenen Rebellen-Gruppen bereits. Was als innersyrischer Konflikt begann, hat sich zwischenzeitlich zu einer Auseinandersetzung unter Beteiligung der Großmächte USA und Russland ausgeweitet. Heute kämpfen hunderte verschiedene Milizen mit unterschiedlichen Zielen für und gegen Assad. Zusätzlich sind der »Islamischer Staat« sowie die »Volksverteidigungseinheiten« beteiligt.

Russland und der Iran kämpfen als Unterstützer für Assad, während sich eine internationale Koalition unter Führung der USA und die Golfstaaten für einen Sturz des Diktators einsetzen. Russland hatte auf Bitten Asads im September 2015 militärisch in den Konflikt eingegriffen. Infolge der Unterstützung der russischen Luftwaffe gewannen die syrischen Regierungstruppen die Oberhand über die Rebellen sowie bewaffnete islamistischen Kämpfer, die heute nur noch wenige Gebiete des Landes kontrollieren.

Dieser Krieg ist die größte humanitäre Katastrophe seit dem Zweiten Weltkrieg, mehr als 340.000 Menschen wurden bislang getötet, über 13 Mio. Menschen in Syrien sind aktuell täglich auf humanitäre Hilfe angewiesen. Die Zahl der Menschen, die innerhalb des Landes vertrieben wurden, wird auf mehr als sechs Mio. geschätzt.

Die völkerrechtlichen »Regeln« für Krieges werden definitiv nicht respektiert. So sitzt eine Kriegspartei im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen, obwohl der Sicherheitsrat eigentlich der Wächter über die Einhaltung von Kriegsvölkerrecht sein soll.

Weil die humanitäre Krise anhält und der syrische Präsident Baschar al-Assad seine Macht festige konnte, sind keine nennenswerten Rückkehrbewegungen aus den Nachbarländern Libanon, Jordanien und der Türkei zu beobachten. So brauchen die Vereinten Nationen Milliardenbeträge für die Versorgung von Millionen notleidender Menschen in Syrien und in den Nachbarländern. Sie haben 2017 zu Spenden von etwa acht Mrd. US-Dollar aufgerufen. Dieses Geld sollte für die Unterstützung von ca. 23 Mio. Menschen eingesetzt werden.

Geholfen werden müsse 4,7 Mio. syrischen Flüchtlingen sowie 4,4 Mio. Menschen in den aufnehmenden Nachbarländern, ebenso 13,5 Mio. Vertriebenen und Bedürftigen im Land selbst. Das Geld sei unter anderem für Lebensmittel, Kleidung, Medikamente, Behausungen, Schulen und ärztliche Versorgung nötig. Neben den UNO-Organisationen sollen Dutzende Hilfsorganisationen bei der Versorgung der Menschen helfen. Für 2016 hatten die Vereinten Nationen um sechs Mrd. US-Dollar für Syrien gebeten. Die Summe sei im Großen und Ganzen auch zusammengekommen, sagte der UNO-Nothilfe-Chef Stephen O’Brien.

Eine von Russland einberufene Syrien-Friedenskonferenz findet ohne das größte Oppositionsbündnis des Bürgerkriegslandes und andere Rebellengruppen statt. Der UNO- Sonderbeauftragte für den Syrienkonflikt Staffan de Mistura konstatiert: »Ich teile die Frustration von Millionen Syrern im Land und außerhalb des Landes über das Fehlen einer politischen Lösung.«

Eine neue Stufe der Eskalation ist mit dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Duma eingetreten, bei dem mindestens 60 Personen getötet und mehr als 1.000 verletzt wurden. Solche Angriffe – so de Mistura – seien extrem besorgniserregend, erfordern eine unabhängige Aufklärung und stellen einen Bruch internationalen Rechts dar, sagte er in einer Dringlichkeitssitzung des UNO-Sicherheitsrats. Er forderte den Rat zu raschem Handeln auf.

Das diplomatische Klima zwischen Russland und den westlichen Staaten ist seit vielen Jahren nicht mehr so schlecht wie gegenwärtig – wegen der russischen Rolle im Syrienkrieg, der Vorwürfe russischer Einmischungen bei den Wahlen in den USA und anderen westlichen Ländern, vermeintlichen Cyber-Attacken aus Russland und zuletzt auch des noch immer ungeklärten Giftangriffs auf den Ex-Doppelspions Sergei Skripal und seine Tochter in Großbritannien.

Vier von fünf ständigen Mitgliedern des UNO-Sicherheitsrats tragen faktisch zur Erosion des internationalen Rechts bei, indem sie oft rücksichtslos und stets straflos Luftangriffe fliegen, bei denen Tausende Zivilisten getötet werden. Hinzu kommen diverse weitere in den Krieg verstrickte Staaten.

Für das Versagen internationaler Politik findet die ehemalige Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs für Jugoslawien und Rwanda sowie spätere UNO-Sonderermittlerin für Syrien, Carla Del Ponte, drastische Worte: »Nach sieben Jahren ist nichts passiert. Das ist der Skandal, das ist die große Schande der internationalen Gemeinschaft.«

Mit dem Beginn des Aufstands gegen das Assad-Regime im März 2011 wurde das Land zum Inbegriff für das Totalversagen der internationalen Gemeinschaft. Der Einsatz von Giftgas, systematische Hungerblockaden, Folter und Exekutionen in den Gefängnissen des Regimes auf der einen Seite, öffentliche Enthauptungen und die Versklavung von Frauen durch oppositionelle Jihadisten auf der anderen sowie die Bombardements von Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Bäckereien durch die Kriegsbeteiligten machen den Charakter der humanitären Katastrophe deutlich.

In Syrien werden sämtliche Konventionen zum Schutz von Zivilisten gebrochen. Die Verbrechen führen das internationale Recht ad absurdum und beschädigen die Institutionen der UNO. All das geschieht mit massiver Rückendeckung durch den Iran und Russland. Was mit Waffenlieferungen und ausländischen Milizionären anfing, gipfelte im September 2015 in einer offenen Intervention mit russischen Luftangriffen.

Inzwischen elf Vetos von Seiten Russlands sorgen mit für eine Totalblockade des Weltsicherheitsrats. Dabei schreckt die Putin-Regierung auch nicht davor zurück, Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu decken. So scheiterte Ende letzten Jahres eine Verlängerung des Mandats für UNO-Experten zur Aufklärung von Chemiewaffeneinsätze.

Auch die Staaten der westlichen Wertegemeinschaft beschränken sich gebetsmühlenartig auf »Empörung« über das Vorgehen Russlands und Assads. Statt sich für den Schutz von Zivilisten einzusetzen, half der Westen bei der weiteren Militarisierung des Konflikts, schickte Waffen und Geld an fragwürdige Gruppierungen und ließ den eigenen Verbündeten – Katar, Saudi Arabien und der Türkei – freie Hand bei der Islamisierung des Widerstands gegen Assad. Je nach Präferenz unterstützten diese drei Staaten jene Milizen, die der eigenen Strömung des politischen Islams am nächsten kamen.

Die Realpolitik Europas zeigt, wie groß die Diskrepanz zwischen der rhetorischen »Betroffenheit« und dem realen Einsatz für Menschenrechte ist. Europäische – auch bundesdeutsche – Konzerne stehen in Teheran, in Instanbul, Riad und anderen Hauptstädten zahlungskräftiger Staaten der Region Schlange, um lukrative Waffengeschäfte zu machen und tragen somit tatkräftig mit dazu bei, dass der syrische »Friedensprozess« faktisch tot ist.

Den politischen Preis für die kurdische Autonomieverwaltung in die Höhe treiben?

neues-deutschland.de

(neues-deutschland.de)

Axel Gehring

Über das begrenzte Engagement des Baath-Regimes in Afrin

Assad und Afrin: Den politischen Preis für die kurdische Autonomieverwaltung in die Höhe treiben?
Foto: dpa/kyodo

Seitdem die türkische Invasion auf Afrin begann, erzielen die kurdischen Verteidiger_innen, zum Teil bedeutende Abwehrerfolge. Die Verluste der Angreifer sind beträchtlich. Allerdings arbeitet sich die türkische Offensive insgesamt beständig vor. Zudem ist festzuhalten, dass der Angriff mit einer eher geringen Anzahl von Bodenkräften begann, dafür lag und liegt ein umso größerer Schwerpunkt auf Luftangriffen und insbesondere Artilleriebeschuss – auch von Afrin-Stadt.

Was inzwischen stattfindet, kann wohl am besten als Belagerungskrieg aus der Distanz bezeichnet werden – samt Zivilbevölkerung als Ziel. Das Zermürben im Belagerungskrieg bildet eine Voraussetzung für einen späteren Vorstoß mit Bodentruppen. Spezialkräfte dafür wurden bereits zusammengezogen. Was auf dem ersten Blick wie eine stockende türkische Offensive aussieht, kann also ebenso gut als eine fein sequenzierte Kampagne aufgefasst werden. Eigene Verluste kann die türkische Regierung verschmerzen, solange sie sich auf syrische Dschihadisten konzentrieren, die das Gros der eingesetzten Bodenkräfte bilden. Denn die türkische Bevölkerung empfindet wenig Empathie für sie. Weiterlesen Den politischen Preis für die kurdische Autonomieverwaltung in die Höhe treiben?