Herr Weselsky, jetzt reicht es aber mal!

Die GdL streikt schon wieder. Die Medien berichten darüber. Und die Fahrgäste leiden Höllenqualen. Die Stimmungslage hat sich erneut geändert, denn das Verständnis für die Streikenden bröckelt weiter. Die Medien berichten darüber. Claus Weselsky geht es nur darum, seine Mediengeilheit zu befriedigen, außerdem ist er skrupellos bereit, die Wirtschaft an sich, also in so richtig großem Ausmaß, zu schwächen. Die Medien berichten darüber. Jetzt schon wieder zu streiken, dass ist ein Zeichen für Realitätsverlust, für Unverhältnismäßigkeit und Kompromissunfähigkeit. Die Medien berichten darüber.

Die „Bild“ und der „Spiegel“ haben es besonders auf Claus Weselsky abgesehen. Beide Blätter (eines davon war früher sogar mal ein Nachrichtenmagazin, aber das ist lange her) werden nicht müde, leidende Fahrgäste zu zitieren, der GdL Machtgier zu unterstellen und die wirtschaftlichen Schäden des Streiks in den Vordergrund zu rücken. Andere Medien sind längst mit auf den Wut-Zug aufgesprungen. Weiterlesen Herr Weselsky, jetzt reicht es aber mal!

GDL streikt 43 Stunden im Personenverkehr

dpa/Sven Hoppe

Update 6.40 Uhr: Wegen des Lokführerstreiks müssen sich Bahnreisende auch in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen am Mittwoch und Donnerstag auf erhebliche Behinderungen einstellen. Zwischen Dresden und Berlin sowie Dresden und Leipzig sowie auf der Strecke weiter nach Magdeburg werden keine Fernverkehrszüge fahren. Weiterlesen GDL streikt 43 Stunden im Personenverkehr

Lokführer legen den deutschen Personenverkehr lahm

Stillstand bei der Bahn: Erneut fallen viele Züge aus, weil die GDL ihre Lokführer zum Streik aufgerufen hat. Die Kosten für die Wirtschaft betragen laut einem Bericht mehr als 100 Millionen Euro.

Die Lokführergewerkschaft GDL hat ihren Streik am Mittwoch auf den Personenverkehr der Deutschen Bahn ausgedehnt. Seit 2.00 Uhr gilt der Streikaufruf auch für die Lokführer von Fern- und Regionalzügen. Weiterlesen Lokführer legen den deutschen Personenverkehr lahm