Käpt’n Reisch findet seine Mission

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21.10.2019 Lebenslinien ∙ BR Fernsehen

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Claus-Peter Reisch (58) wächst in München-Giesing als Sohn eines Werkzeugmachers und Sanitärtechnikers auf. Mit seinem Vater teilt er die Faszination für Technik, doch als Teenager zieht es ihn zunächst mit dem Moped in die Ferne.
In Starnberg darf er in einem Segelclub aushelfen – und lernt dabei segeln.
Als es ihn schließlich nach Spanien verschlägt, nimmt ihn ein Münchner Ehepaar in seinem Hoch…..

Claus-Peter Reisch gönnt sich nach einer erfolgreichen Karriere als Unternehmer eine Auszeit: Er bricht zu einer Segeltour im Mittelmeer auf. Als er dabei auf Überreste von Flüchtlingsbooten stößt, ist er tief erschüttert und stellt sich einer Hilfsorganisation zur Verfügung. Als Kapitän der „Lifeline“ rettet er 234 Menschen, bringt sie nach Malta und erregt internationales Aufsehen.

Bildquelle: BR

unerwünschte Aufmerksamkeit, Einladungen & Auszeichnungen erhalten von EU Staaten & Institutionen

Sea-Watch (@seawatchcrew)
”Ich habe viel unerwünschte Aufmerksamkeit, Einladungen & Auszeichnungen erhalten von EU Staaten & Institutionen, nachdem ich in Lampedusa eingelaufen bin.
Wo waren Sie, als wir da draußen über alle operativen, rechtlichen, medialen & andere diplomatische Kanäle um Hilfe baten?“ pic.twitter.com/6CZwuXAb5K

Carola Rackete: Klimawandel und Seenotrettung

«Das naturwissenschaftliche Verständnis über den Klimawandel ist da, was fehlt, ist der politische Wille.»

Wir haben mit Carola Rackete, Kapitänin der Sea-Watch und Aktivistin bei Extinction Rebellion, darüber gesprochen, wie der Klimawandel die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstört und was ziviler Ungehorsam erreichen kann.

#FridaysForFuture #Klimastreik #AlleFuersKlima

EU-Asylpolitik: Humanität über Bord

Auf Einladung der Linksfraktion im Europäischen Parlament (GUE/NGL) trafen sich Seenotrettungs-Organisationen zu einem Vernetzungstreffen in Brüssel

Schon mehr als eine Legislaturperiode, die im Europäischen Parlament fünf Jahr umfasst, schiebt der EU-Rat eine Klärung der Frage, wie eine den Menschenrechten entsprechende Asyl- und Migrationspolitik auszusehen hat, vor sich her. Während dieser Zeit sind Tausende von Menschen auf der Flucht über das Mittelmeer ertrunken.

Die neue EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hat die entsprechende Kommissionsabteilung in einer so fragwürdigen Weise zugeschnitten, dass bei kritischen Abgeordneten der Eindruck entstand, dass nun selbst die letzten verbliebenen Lücken in der Festungsmauer um die EU herum geschlossen werden sollen und eine menschenrechtsgerechte Asyl- und Migrationspolitik nun vollends einer Abschottungspolitik gewichen ist. (Mehr dazu in dem Beitrag von Eric Bonse „Mann für `europäischen Lebensstil‘“ vom 12.09.2019 in der taz.)

Immerhin hat die Weiterlesen EU-Asylpolitik: Humanität über Bord

Eine Geschichte zum Vorlesen und Lesen, über das Füreinanderdasein

HoGeSatzbau (@hogesatzbau)
+++ Heute ist Veröffentlichung +++

#911 und es sterben Menschen im Mittelmeer!
Ein Bildungs-#Anschlag auf unschuldige Kinder? #Indoktrination #Propaganda im Kinderzimmer.

hogesatzbau.de/rakete

Happy Birthday Käpt*in Rakete.
⁦‪@seawatchcrew‬⁩ ⁦‪@CaroRackete‬⁩

Auszeichnung für Seenotrettung

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Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Die Kapitänin der »Sea-Watch 3«, Carola Rackete

Die Ehrenmedaille des katalanischen Parlaments geht in diesem Jahr an die Kapitänin der »Sea-Watch 3«, Carola Rackete, und den Gründer der spanischen Hilfsorganisation »Proactiva Open Arms«, Òscar Camps. Mit der Auszeichnung, die am heutigen Dienstag abend in Barcelona überreicht werden soll, werde man ihren Einsatz bei der Verteidigung der Menschenrechte würdigen, erklärte Parlamentsvizepräsident Josep Costa auf einer Pressekonferenz in der vergangenen Woche. »Sie erinnern uns daran, dass die Rettung oder der Schutz von Menschenleben in Gefahr eine unabweisbare Verpflichtung ist, der wir uns nicht entziehen können.«

Die Medaille wird seit Weiterlesen Auszeichnung für Seenotrettung

Rackete über Seenotrettung Seehofer reagiert „einfach auf den Gegenwind“

07.08.2019 13:00 Uhr

Sea-Watch-Kapitänin Rackete erntete Lob und Hass. Italiens Innenminister nannte sie kriminell. Was sie von ihm und seinem deutschen Kollegen hält und was in der EU falsch läuft.

Carola Rackete an Bord der Sea-Watch 3 (Archiv).

Carola Rackete an Bord der Sea-Watch 3 (Archiv).

Quelle: Till M. Egen/Sea-Watch.org/dpa

heute.de: Frau Rackete, nach 17 Tagen an Bord der „Sea-Watch 3“ haben Sie entschieden, ohne Erlaubnis der italienischen Regierung, den Hafen von Lampedusa anzusteuern. Nun wird gegen Sie wegen Beihilfe zur illegalen Einwanderung und Widerstand gegen ein Kriegsschiff ermittelt. An welchem Punkt haben Sie entschieden, dass Sie die Situation an Bord nicht mehr verantworten können?

Carola Rackete: Die Ärzte haben mir jeden Tag medizinische Berichte geschrieben, in denen sich abgezeichnet hat, dass es irgendwann, insbesondere aufgrund der psychologischen Situation, einfach nicht mehr zu verantworten war. Wir konnten nicht mehr einschätzen, wie die Leute reagieren würden. 

Es gab zum Beispiel von Anfang an Menschen, die davon gesprochen haben, dass sie in einen Hungerstreik gehen würden. Oder wir hatten Leute, die, nachdem es eine Teil-Evakuierung gab, fragten, ob sie erst alle krank werden oder über Bord springen müssten, damit sie gerettet werden. Und dann muss man sich fragen, ob das real werden könnte. In so einer Situation kann ja keiner mehr klar denken. 

Wir konnten nicht mehr einschätzen, wie die Leute reagieren würden. 

Carola Rackete, Seenotretterin

Carola Rackete
Seenotretterin

heute.de: Wissen Sie, was mit den insgesamt 53 Menschen, die sich ursprünglich an Bord der „Sea-Watch 3“ befunden haben, mittlerweile passiert ist?