Merkel in der Türkei: Loben und Schweigen

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heute Florian Rötzer

Nach EU-Ratspräsident Tusk dürfe man die Türkei nicht belehren, Merkel stellte sich erneut hinter die Forderung der Türkei nach Einrichtung einer Sicherheitszone
Bei ihrem Besuch in der Türkei lobte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Türkei für ihre Leistungen bei der Unterstützung von syrischen Flüchtlingen. Sie hatte zusammen mit EU-Ratspräsident Donald Tusk, dem Vizepräsidenten der Europäischen Kommission Frans Timmermans und dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu ein Flüchtlingscamp in Nizip besucht und ein EU-gefördertes Kinderschutzzentrum in Gaziantep eröffnet. Alle waren sich einig, dass der EU-Deal gut funktioniere und sich die Zahl der Flüchtlinge nach Europa verringert habe. Alles gut, das sollte die Botschaft des Besuchs sein, und die Partnerwahl ist gut.
Merkel sagte, dass der EU-Deal helfen sollte, dass die Flüchtlinge „nicht illegale Wege suchen müssen“ und „mehr Chancen in der Nähe ihrer Heimat haben“ sollen. So kann man es auch ausdrücken. Ziel der EU-Hilfen sei vor allem die Bildung. Die Türkei habe, so Merkel, bei der Flüchtlingshilfe den größten Teil übernommen: „Deshalb ist es absolut wichtig, dass die EU hier ihrer Verantwortung auch gerecht wird und Weiterlesen Merkel in der Türkei: Loben und Schweigen