Richard David Precht auf WDR 5 Philosophie Spezial | Ausschnitt von der Philcologne 2017

Am 27.12.2017 veröffentlichtWas passiert eigentlich, wenn wir nicht mehr arbeiten müssen, da Roboter mit Leichtigkeit Millionen von Jobs übernehmen? Wenn alle wirtschaftlichen Absatzmärkte erschlossen und zudem materielle Statussymbole unmodern sind? Richard David Precht über die Folgen von Digitalisierung und Automatisierung.

Nach den ersten drei wirtschaftlichen Revolutionen – Industrialisierung, Entwicklung von Massenproduktionen und Robotisierung komplexer Arbeitsabläufe – stehen wir heute vor dieser neuen Herausforderung: Der vierten Revolution. Wie meistern wir die Folgen der Digitalisierung und Automatisierung?

Für den Philosophen und Bestsellerautoren Richard David Precht sind die Auswirkungen dieser Revolution von gigantischem Ausmaß. Um die neue Gesellschaft der Zukunft zu beschreiben, entwirft Precht ein kluges Zukunftsszenario, welches zwar streckenweise deprimiert, aber nicht gänzlich hoffnungslos ist. In einem temporeichen Vortrag auf der Philcologne 2017 erläutert er die Zusammenhänge von Digitalisierung, Globalisierung und der Zukunft der Dritten Welt. Und klärt nebenbei humorvoll, welche Kompetenzen ein Philosoph besitzt, um über ein solches Thema überhaupt referieren zu dürfen.

Ausschnitte einer Veranstaltung der Philcologne 2017

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Yanis Varoufakis: Warum das Grundeinkommen eine Notwendigkeit ist – VIDEO

http://www.actvism.org/opinions/varoufakis-grundeinkommen/
30. April 2017 Zain Raza  
Yanis Varoufakis – Grundeinkommen

Yanis Varoufakis: Warum das Grundeinkommen eine Notwendigkeit ist
In diesem Video erklärt Yanis Varoufakis, Wirtschaftsprofessor, Autor, Gründer von Democracy in Europe Movement 2025 (DiEM25) und ehemaliger griechischer Finanzminister, weshalb ein bedingungsloses Grundeinkommen heute eine Notwendigkeit ist. Seine Argumente berücksichtigen eine sozialökonomische, philosophische und moralische Makroperspektive. Im Anschluss an seinen Vortrag beantwortet Varoufakis eine Reihe von Publikumsfragen.
Was ist das traditionelle Wesen der Sozialdemokratie und wie hat sie den Kapitalismus des 20. Jahrhunderts beeinflusst?

Warum nähert sich die Sozialdemokratie ihrem Ende und wie tragen Finanzialisierung und zunehmende Technologisierung dazu bei?

Was ist eine Bankrottokratie und vor welche Probleme stellt sie unsere Gesellschaft?

Wie wird die Rolle von Märkten und Staaten bei der Schaffung von Reichtum aktuell verstanden?

Was muss sich an diesem Verständnis ändern, damit ein bedingungsloses Grundeinkommen Realität werden kann?

Welche Argumente sprechen gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen und was kann man auf sie erwidern?

Inwiefern ist die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens auf einer Linie mit freiheitsliebender Philosophie? Fördert sie Entscheidungsfreiheit und Selbstbestimmung?

Wie würde ein bedingungsloses Grundeinkommen Kreativität in einer Gesellschaft fördern?

Diese und weitere Fragen werden in diesem Video beantwortet.
Bitte unterstützen Sie unser Crowdfunding, damit wir weitere Inhalte zum Grundeinkommen produzieren können: – klicken Sie hier.  
VIDEO: Varoufakis – Warum das Grundeinkommen eine Notwendigkeit ist

Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen, klicken Sie hier.
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Bemerkung: Das Video mit Yanis Varoufakis wurde ursprünglich von Gottlieb Duttweiller Institute auf Englisch veröffentlicht. acTVism Munich hat dieses Video sinngemäß Übersetzt und Synchronisiert.
Videoempfehlung 1: Universelles Grundeinkommen – Eine Lösung für Ungleichheit, wirtschaftliche Instabilität und Klimawandel

Um die vollständige Abschrift zu diesem Video zu lesen, klicken Sie hier.
Videoempfehlung 2: Varoufakis & Chomsky über Grundeinkommen

Über Yanis Varoufakis:
Yanis Varoufakis Yanis Varoufakis ist ein weltweit anerkannter Wirtschaftswissenschaftler. Er ist aktiver Blogger und Autor vieler Sachbücher. Bei der griechischen Parlamentswahl im Januar 2015 wurde er über die Liste von SYRIZA ins griechische Parlament gewählt. Vom 27. Januar bis zum 6. Juli 2015 war er als Finanzminister im Kabinett von Alexis Tsipras tätig. Zusammen mit weiteren Mitstreitern gründete er im Februar 2016 die „Demokratie in Europa Bewegung 2025“ (DiEM25). Varoufakis besitzt neben der griechischen auch die australische Staatsangehörigkeit.
Um alle acTVism Munich Videos mit Yanis Varoufakis und DiEM25 zu sehen, klicken Sie hier.
Ein Projekt von Varoufakis & DiEM25, das Ihre Unterstützung benötigt!
Am 25. Mai werden wir aus Berlin über eine Veranstaltung der von Yanis Varoufakis​ gegründeten paneuropäischen Bewegung namens „Demokratie in Europa Bewegung 2025 (DiEM25)“ berichten.
Neben einem Bericht über die Veranstaltung werden wir auch ein Interview mit Yanis Varoufakis führen, das wir sowohl in deutscher, als auch in englischer Sprache zur Verfügung stellen werden. DiEM25 wird auf dieser Veranstaltung eine schlüssige Rahmenpolitik vorstellen, einschließlich eines Wirtschaftsplans namens „European New Deal“, der darauf abzielt, sich den Zentrifugalkräften, die Europa zu zerreißen drohen, entgegenzustellen.
Als unabhängige und gemeinnützige Organisation fehlen uns allerdings die finanziellen und technischen Mittel, die für eine Berichterstattung dieser Art erforderlich sind – helfen Sie uns daher noch heute mit einer Spende, damit wir diese Pläne verwirklichen können.
Jeder Euro hilft dieses Projekt zu verwirklichen!
Wir sind aus folgenden Gründen von Ihren Spenden abhängig:
Kosten für Kameras & Equipment, die wir verwenden, um die Veranstaltung aufzuzeichnen und sie anschließend ins Deutsche zu übersetzen, inklusive Voice-over Synchronisation – sowie für die Bereitstellung des englischen Originals. Euro 250 werden benötigt.

Transport- und logistische Kosten, welche durch die Anreise unserer ehrenamtlichen Mitglieder aus verschiedenen deutschen Städte entstehen werden. Euro 430 werden benötigt.

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Einführung eines Grundeinkommens verfassungsrechtlich möglich, aber abhängig von konkreter Ausgestaltung

Quelle: http://www.katja-kipping.de/de/article/1180.einführung-eines-grundeinkommens-verfassungsrechtlich-möglich-aber-abhängig-von-konkreter-ausgestaltung.html

Einführung eines Grundeinkommens verfassungsrechtlich möglich, aber abhängig von konkreter Ausgestaltung

Ich habe eine Studie beim wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestags angefordert:
„Rechtliche Voraussetzungen für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens in Deutschland“ (Studie auch unten)
Zusammengefasst steht darin: Die Einführung eines Grundeinkommens ist verfassungsrechtlich möglich, aber abhängig von konkreter Ausgestaltung.

Download-Dokumente:

Studie Wissenschaftlicher Dienst

Varoufakis‘ neue Perspektive für das Grundeinkommen

http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/1030740.varoufakis-neue-perspektive-fuer-das-grundeinkommen.html
Der linke Ökonom plädiert für ein »universelles Recht auf Kapitaleinkünfte«. Das müsste politisch natürlich erst einmal durchgesetzt werden
01.11.2016
Zerstörung eines Webstuhls
Foto: gemeinfrei
Der Streit um das Grundeinkommen ist vergleichsweise alt, doch in der letzten Zeit nimmt die Diskussion wieder etwas Fahrt auf, ohne sich dabei in den alten Bahnen der bekannten Pros und Contras im Kreis zu drehen. Mit der Forderung nach einem Grundeinkommen, das sich aus einem gesellschaftlichen Anteil am Aktienkapital von Unternehmen finanziert, hat sich jetzt der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis in die Debatte eingeschaltet. Es sei an der Zeit, so der Mitgründer der linken Europabewegung DiEM25 in einem Beitrag für das »Projekt Syndicate«, eine »neue Perspektive hinsichtlich der Finanzierung« einzunehmen, um auf die sozialen Folgen der fortschreitenden Automatisierung zu reagieren.
»Steuern können nicht als legitime Finanzquelle für derartige Programme betrachtet werden; der Aufstieg der Maschinen ist zu akzeptieren; und ein allgemeines Grundeinkommen ist die zentrale Voraussetzung für Freiheit«, so Varoufakis – diese drei Feststellungen müssten miteinander verknüpft werden, dann bekomme man einen neuen »Schlüssel für den Fortschritt« in die Hand. Dem Ökonom geht es vor allem um die Finanzierung eines Grundeinkommens, das die bestehende sozialstaatliche Umverteilung nicht unterminiert, wie viele linke Kritiker in der Debatte fürchten. Nein, im Gegenteil: Varoufakis‘ Idee läuft auf eine Ergänzung hinaus, eine zweite Ebene der Umverteilung von Kapital zu Arbeit.
»Wenn ein allgemeines Grundeinkommen Legitimität erlangen soll«, schreibt er, dürfe es »nicht finanziert werden, indem man die einen besteuert, um den anderen diese Gelder auszuzahlen«. Stattdessen sollte ein Grundeinkommen »aus Kapitalerträgen finanziert werden«. Auch wenn das von »Wirtschaftsverbänden« sicher umgehend kritisiert wird, steckt darin doch eine gute Begründung: Wohlstand sei »immer kollektiv produziert« worden, er wurde dann aber in der Regel »von denjenigen privatisiert, die auch die Macht besaßen, dies zu tun: nämlich von der besitzende Klasse«. Auf politischer Ebene könnte man dies aber, so die Idee, zumindest ein bisschen weiter einschränken.
Varoufakis nennt es »ein starkes Argument«, dass »die Allgemeinheit ein Recht auf Weiterlesen Varoufakis‘ neue Perspektive für das Grundeinkommen

Zweidrittel-Mehrheit der EU-Bürger für Grundeinkommen

Zweidrittel-Mehrheit der EU-Bürger für Grundeinkommen

Erstmals wurde eine repräsentative Umfrage zum Grundeinkommen in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten durchgeführt. Dabei sprachen sich 64 Prozent der Befragten – also 2 von 3 EU-Bürgern – für ein Grundeinkommen aus: Sie gaben an, dass sie im Falle eines Referendums für die Einführung des Grundeinkommens stimmen würden. In Deutschland beträgt die Zustimmung 63 Prozent, nachdem sie in einer anderen Umfrage von Anfang Februar dieses Jahres noch bei einer knappen Mehrheit von 53 Prozent lag. Die höchste Zustimmung zum Grundeinkommen gibt es mit 71 Prozent in Spanien. Damit wird das BGE von EU-Bürgern deutlich positiver gesehen als in der Schweiz, wo zwei Wochen vor der dortigen Volksabstimmung nur jeder Vierte mit Ja stimmen will.
Für die vom wissenschaftlichen Netzwerk Neopolis und den Meinungsforschern der Firma Dalia Research durchgeführte Studie wurden im März und April dieses Jahres 10.000 Personen im Alter von 14 bis 65 Jahren an 500 Orten in 28 EU-Ländern in 21 Sprachen befragt. Es dürfte sich damit um die größte jemals durchgeführte repräsentative Umfrage zum Grundeinkommen handeln.
Die Mehrheit der Befragten – nämlich 58 Prozent – gaben an, etwas über das Grundeinkommen zu wissen, knapp ein Viertel sagen sogar, dass sie die Idee völlig verstehen. Dabei zeigt sich, dass die Zustimmung zum BGE mit dem Wissen darüber zunimmt: Von denen, die sich für gut informiert halten, befürworten es 72 Prozent, bei denen, die weniger darüber wissen, sind es nur 53 Prozent. Nur 17 Prozent der Europäer haben noch nie etwas vom Grundeinkommen gehört.
Nachdem die Befragten Auskunft darüber gegeben hatten, wie gut sie mit der Idee des Grundeinkommens vertraut sind, wurde ihnen der folgende Text zur Erklärung dieses Konzepts vorgelegt: „Ein Grundeinkommen ist ein Einkommen, das bedingungslos von der Regierung an jeden Einzelnen ausgezahlt wird, unabhängig davon, ob jemand arbeitet und unabhängig von anderen Einkommensquellen. Es ersetzt andere Sozialversicherungsleistungen und ist hoch genug, um alle Grundbedürfnisse (Nahrung, Haushalt etc.) zu decken.“ (deutschsprachige Fassung)
Der Begriff „Sozialversicherungsleistungen“ ist unglücklich gewählt, weil so einerseits nicht zum Ausdruck kommt, dass z. B. die Krankenversicherung nicht durch das Grundeinkommen ersetzt werden soll, andererseits aber steuerfinanzierte Sozialtransfers wie Sozialhilfe und Kindergeld bei Einführung des BGE sehr wohl entfallen können. Man kann aber davon ausgehen, dass die Zustimmung zum Grundeinkommen durch diese Klarstellung eher noch zunehmen würde.
Erst nachdem den Befragten das Grundeinkommen erklärt worden war, wurden sie nach Ihrer Zustimmung zu der Idee und weiteren Einzelheiten gefragt. Natürlich wurde auch die Standardfrage zum BGE nicht vergessen: Würden Sie aufhören zu arbeiten? Nur 4 Prozent bejahten das. Jeder Dritten glaubt nicht, dass er wegen der Einführung des BGE etwas in seinem Arbeitsleben ändern würde. Die anderen würden weniger arbeiten (7%), mehr Zeit mit der Familie verbringen (15%), sich weiterbilden (10%), mehr ehrenamtlich arbeiten (7%), einen anderen Job suchen (7%) oder freiberuflich arbeiten (5%).
Als überzeugende Vorteile des Grundeinkommens werden vor allem weniger Existenzangst und mehr Chancengleichheit genannt, als Nachteile werden u. a. schwächere Arbeitsmoral und mehr Einwanderung befürchtet.

https://www.neues-deutschland.de/m/artikel/1010356.die-mauern-werden-fallen-die-das-eigentum-schuetzen.html

Foto: imago/ZUMA Press

Haben Sie die Matrix-Filme gesehen?
Ja.
Und wie haben Sie Ihnen gefallen?
Ich habe lediglich den ersten Teil gesehen. Er war gut. Er ist ein Teil des Weltbildes, das davon ausgeht, dass Informationstechnologie und virtuelle Realität nur zum Desaster führen.
Für den ehemaligen griechischen Finanzminister Yanis Varoufakis sind die Matrix-Filme eine Metapher dafür, wohin sich die Gesellschaft aufgrund der technologischen Revolution entwickeln könnte. Demnach besteht die Gefahr, dass die Menschheit zum Sklaven der Technologie und nicht von der Technologie befreit wird.
Varoufakis bringt da ein gutes Argument an. Doch meine These ist anders.
Sie sind optimistischer.
Die technologische Revolution bringt uns mit rasanter Geschwindigkeit in eine Situation, in der wir alle in Überfluss leben könnten. Und Überfluss ist gut. In einer wirklichen Überflussgesellschaft kann es keine Klassen und keine Unterdrückung geben. Die Technologie macht den utopischen Sozialismus erst möglich.
Bisher hat es der Kapitalismus immer geschafft, seine Krisen zu meistern und technologische Errungenschaften für sich produktiv zu machen. Wieso sind Sie so optimistisch?
Der Kapitalismus hat seine Krisen immer überstanden, indem er sich verändert hat. Die Veränderungen waren so groß, dass viele Menschen glaubten, dass diese nicht möglich seien. Und als die Veränderungen eintraten, sagten sie, dass es nun kein Kapitalismus mehr sei.
Was war für diese Transformationen notwendig?
Es brauchte neue Waren, die die Konsumenten unbedingt kaufen wollten, wie Autos oder Fernseher. Und dafür waren höhere Löhne notwendig.
Die müssen bekanntlich erstmal erkämpft werden.
Das Interessante daran ist, dass neue Maschinen normalerweise Arbeiter ersetzen und die Löhne senken. Doch dies versuchen die Arbeiter zu verhindern und zwingen die Unternehmen so zu tatsächlichen technologischen Innovationen. Das Resultat ist, dass für die neuen Jobs dann Menschen mit höheren Qualifikationen gebraucht werden, die wiederum höhere Löhne bekommen. So haben die Innovationen der vergangenen 200 Jahre die Fähigkeiten der Arbeiter erhöht, anstatt sie zu zerstören.
Und die digitale Revolution ist anders?
Sie zerstört den Wert. Was sie erschafft, sind Waren, die billiger sind und nicht teurer. Deswegen gibt es keine Notwendigkeit mehr für höhere Löhne. Stattdessen werden Millionen unnötiger, schlechter, prekärer Jobs geschaffen, weil man nicht den Mut hat, alles zu automatisieren und das Maß der gesellschaftlich notwendigen Arbeit radikal zu reduzieren. Diese Bullshit-Jobs – wie David Graber sie nennt – gibt es nur, damit sich die Menschen weiterhin Waren kaufen können. Denn ohne Job hat man kein Geld und ohne Geld kann man sich kein Smartphone kaufen.
Der deutsche Ökonom Marcel Fratzscher geht davon aus, dass sich der Arbeitsmarkt zunehmend polarisieren wird – in einige wenige gut bezahlte Jobs für Hochqualifizierte und eine Vielzahl schlecht bezahlter Stellen für Geringqualifizierte.
Kurzfristig hat er recht. Dabei wird es aber nicht so sein, dass nur die Akademiker ihre Stelle behalten, während die einfachen Angestellten gefeuert werden. Auch bei den Hochbezahlten gibt es viele Rationalisierungsmöglichkeiten, wie Beispiele bei den Juristen zeigen.
Und auf lange Sicht?
Die ganzen Fortschritte in der Technologie, bei der Software und Weiterlesen