Kein Geld mehr für die Miete

Gewerkschaften in Spanien rufen zum gemeinsamen Zahlungsstopp auf

Das Coronavirus trübt in Spanien die Aussichten.

dpa/Alvaro Barrientos

Es ist kein Aprilscherz: Mietergewerkschaften, die ausgehend von Katalonien ab 2017 gegründet wurden, und soziale Organisation rufen mit Beginn des Aprils zum Streik gegen fehlende Notmaßnahmen der sozialdemokratischen Regierung auf. Die Regierung aus Sozialdemokraten (PSOE) und der Linkskoalition »Unidas Podemos«, die sich selbst progressiv nennt, soll wegen der katastrophalen Situation angesichts der Coronavirus-Pandemie im Land zum Schutz der einfachen Bevölkerung gezwungen werden.

nd-Kompakt

Unser täglicher Newsletter nd-Kompakt bringt Ordnung in den Nachrichtenwahnsinn. Sie erhalten jeden Tag einen Überblick zu den spannendsten Geschichten aus der Redaktion – und das jeden Abend schon um 19.30 Uhr. Hier das kostenlose Abo holen.

Aufgenommen wird eine Kampfform, die schon in den 1930er Jahren in Katalonien erprobt wurde. In der modernen Neuauflage hatten sich die Gewerkschaften wegen explodierender Mieten gegründet. Bisher forderten sie Weiterlesen Kein Geld mehr für die Miete

Fordere jetzt soziale Rechte!

http://socialrightsfirst.eu/de
Die Europäische Kommission ist endlich bereit, ArbeitnehmerInnen und BürgerInnen zuzuhören. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für unsere Vorschläge, wie wir Europa wieder sozialer machen können.

Vorrang für soziale Rechte!
Die Gewerkschaften haben einen Plan ausgearbeitet, um soziale Rechte vor die Interessen von Großkonzernen und Banken zu stellen.
Setze Dich mit uns gemeinsam für ein soziales Europa ein und kämpfe für:
Menschenwürdige Arbeit, faire Arbeitsbedingungen und eine gerechtere Wirtschaft

Höhere Löhne und mehr Lebensqualität

Mehr Schutz für ArbeitnehmerInnen und eine wirksamere Durchsetzung bestehender Rechte

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit und ein Ende der Ausbeutung

Starke soziale Absicherung und öffentliche Dienstleistungen

Investitionen für mehr Arbeitsplätze und sichere Beschäftigung

Achtung der Gewerkschaftsrechte und ihre Einhaltung am Arbeitsplatz

Unterstütze uns!
Wir brauchen so viele Stimmen wie möglich, um die Europäische Kommission zu überzeugen.

Unterstütze uns jetzt und verschaffe Dir Gehör. Bis 31. Dezember ist noch Zeit!
  sagen Social Rights First!

23 Tage verbleiben

Willst Du mehr wissen?
Die Europäische Kommission sammelt derzeit Informationen zur Verbesserung des Arbeitsmarkts und der Wohlfahrtssysteme in der EU. Das tut sie mit einer so genannten öffentlichen Konsultation zur „Europäischen Säule der sozialen Rechte“. Gewerkschaften in ganz Europa haben ein Konzept erarbeitet, um auf die Fragen der Europäischen Kommission zu antworten. Bis zum 31. Dezember 2016 können ArbeitnehmerInnen, BürgerInnen und Organisationen Stellung nehmen. Wenn wir unsere Stimmen gemeinsam erheben, kann uns die Europäische Kommission nicht überhoren!

Bernd Riexinger über die ureigenen Interessen der Gewerkschaften und ihre viel zu bescheidenen Ansprüche

http://www.neues-deutschland.de/m/artikel/1014975.linkes-lager-gegen-rechten-block.html
Vorsitzender der LINKEN, Bernd Riexinger Bemerkung: S. 5 T. 13.6. volles Format Dieses Bild wurde von Holger Hinterseher am 09.06.2016 um 14:47 Uhr vom Computer HERST01A verschickt. Die Telefonnummer ist: 1822, die Email lautet: h.hinterseher@nd-online.de.
Foto: Uwe Steinert
In einem Strategiepapier, das Sie mit Ihrer Ko-Vorsitzenden Katja Kipping vor dem Magdeburger Bundesparteitag der LINKEN geschrieben haben, ist die Rede von einem »Lager der Solidarität«, das es aber noch nicht gebe. Wer gehört denn zu diesem Lager?

Wir sehen zunehmend eine gesellschaftliche Spaltung, eine soziale Spaltung, eine starke Prekarisierung sowohl der Arbeit als auch der Lebensverhältnisse. Es besteht damit die große Gefahr, dass sich die Mittelschichten mehr und mehr abgrenzen – gegenüber Flüchtlingen oder gegenüber denen, die im sozialen Gefüge unter ihnen stehen. Im Kern ist genau das die »Lösung« der Rechten, die diese Spaltung mit einem völkischen Ansatz verschränken. Dem müssen wir eine linke Lösung entgegensetzen. Das heißt deutlich zu machen, dass die Mittelschicht und die Kernbelegschaften, die Erwerbslosen und die prekär Beschäftigten gemeinsame Interessen haben, dass wir da Zusammenhalt brauchen, um zu verhindern, dass diese Gruppen gegeneinander ausgespielt werden.
… die da wären?

Regulierte, unbefristete Arbeit, von der man leben und sein Leben planen kann, statt dauernder Unsicherheit in Leiharbeit und Werkverträgen. An der Stelle müsste es ein Bündnis zwischen Mitte und Unten geben. Das, was wir »Lager der Solidarität« nennen, reicht von Gewerkschaften über die Sozialverbände, die vielen Flüchtlingshelfer, TTIP-Gegner, AktivistInnen, Weiterlesen Bernd Riexinger über die ureigenen Interessen der Gewerkschaften und ihre viel zu bescheidenen Ansprüche

Der lange Kampf der Amazon-Beschäftigen

http://www.rosalux.de/

Labor des Widerstands: Gewerkschaftliche Organisierung beim Weltmarktführer des Onlinehandels. Analyse von Jörn Boewe und Johannes Schulten
Seit Frühjahr 2013 kämpfen die in der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) organisierten Beschäftigten bei Amazon für einen Tarifvertrag. Um was geht es?
Amazon behauptet, das Unternehmen würde sich am Tarifvertrag der Logistik «orientieren». Fakt ist jedoch: Amazon hat keine Tarifbindung und wendet überhaupt keinen Tarifvertrag an, auch nicht den der Logistik, der geringere Löhne vorsieht als die Tarifverträge des Einzel- und Versandhandels. Amazon bezeichnet sich selbst als Logistikunternehmen. Doch Logistikunternehmen verkaufen normalerweise keine Waren an Endkunden. Tatsächlich ist Amazon ein global agierender Versandhändler.
Mit der Analyse liefern die Autoren der Öffentlichkeit erstmals eine umfas­sende Bilanz des bisherigen Arbeitskampfes, der erkämpften Erfolge, aber auch der Herausforderungen, die noch vor den Beschäftigten liegen.
Autor/Innen: Jörn Boewe, Johannes Schulten

Download

Griechenland nach der Wahl − Keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa

Open as PDF-FileDer politische Erdrutsch in Griechenland ist eine Chance nicht nur für dieses krisengeschüttelte Land, sondern auch dafür, die Wirtschafts- und Sozialpolitik der EU grundsätzlich zu überdenken und zu korrigieren. Weiterlesen Griechenland nach der Wahl − Keine Gefahr, sondern eine Chance für Europa