Vorschläge für eine »politische Ökonomie für alle in Europa«

EuroMemo-Gruppe:

ÖkonomInnen der EuroMemo-Gruppe haben angesichts des Wiederauflebens »von Nationalismus und autoritärem Populismus in der EU« zu einem Kurswechsel in der Wirtschaftspolitik aufgerufen.  Von der aktuellen Reformdebatte erwarten die WirtschaftsexpertInnen allerdings nicht viel. 

Empirisch sei der »Zusammenhang zwischen krisenbedingter wirtschaftlicher Unsicherheit und der Unterstützung autoritär-populistischer Parteien« in Europa inzwischen gut dokumentiert. Die »schleichende Krise der politischen Repräsentation«, die nicht zuletzt der Sozialdemokratie stark zugesetzt hat, beruhe »sowohl auf einer befürchteten Verschlechterung des Lebensstandards der Mittelschicht als auch auf einer tatsächlichen Verschlechterung für die Arbeiterklasse«, so die ÖkonomInnen aus ganz Europa.

Die deutsche Langfassung des Memorandums »Aussichten für eine politische Ökonomie für alle in Europa« erscheint als Supplement zum März-Heft der Zeitschrift »Sozialismus« und kann hier für 7 Euro bestellt werden.

Es sei eine »Schlüsselfrage« für die EU, »ob eine Wiederherstellung einer sozial integrativen Demokratie durch die Förderung eines alternativen politischen Projekts möglich ist«. Eine solche »politische Ökonomie für alle in Europa«, die auf Inklusion, ökologischer Nachhaltigkeit und Solidarität basiert, sei möglich. Weiterlesen Vorschläge für eine »politische Ökonomie für alle in Europa«

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