Attac Bildungsmaterialien

Unter dem Motto „Attac Bildung: Wirtschaft demokratisch gestalten lernen“ veröffentlicht Attac regelmäßig Bildungsmaterialien für Schule und außerschulische Bildungsarbeit zu aktuellen Themen. Zuletzt erschien im Juni 2018 das Material „Globalisierte Finanzmärkte – Ein Jahrzehnt nach Beginn der großen Krise„. Zuvor waren bereits Materialien zu den Themen „Kapitalismus und Alternativen„,  „Handelspolitik der EU“ und „Europa nach der Krise?“ erschienen. In den Bausteinen werden jeweils verschiedene Unterthemen wie zum Beispiel Steuerpolitik oder Privatisierung behandelt. Die entsprechenden Arbeitsblätter oder Aktivitäten können oft auch unabhängig vom Titelthema des Bausteins eingesetzt werden und sind mit Hilfe des Schlagwortverzeichnisses leicht zu finden.. 

Für Grundschulen sowie die Klassenstufen fünf und sechs veröffentlicht Attac außerdem zusammen mit dem Humanistischen Verband Deutschlands (HVD) eine Reihe von Unterrichtsmaterialien unter dem Motto „Wie wollen wir zusammen leben?“

Zielgruppen: Schule (Sek. I und II) und außerschulische Bildungsarbeit

Erarbeitet werden die Materialien von Weiterlesen Attac Bildungsmaterialien

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Pressemitteilung der KMK – Fachtagung: Auswirkungen von CETA und TTIP auf Kultur und Bildung

Die geplanten transatlantischen Freihandelsabkommen zwischen der EU und denUSA (TTIP) sowie Kanada (CETA) werden gegenwärtig breit diskutiert – auch im

Bereich Bildung und Kultur. Vertreterinnen und Vertreter der Kommission für

europäische und internationale Angelegenheiten der Kultusministerkonferenz

(EuKiA) sowie weiterer Fachausschüsse der KMK haben über mögliche

Auswirkungen auf den Bildungs- und Kulturbereich am Montag, den 16. November

2015, in einer Fachtagung in Berlin diskutiert.
Unter Leitung des Vorsitzenden der EuKiA, dem brandenburgischen

Staatssekretär des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur,

Martin Gorholt, diskutierten Vertreterinnen und Vertreter der Bildungs- und

Kulturverwaltungen der Länder und des Bundes und der Wissenschaft an Hand

von Leitfragen unter anderem, ob und inwieweit die Gestaltungskompetenz der

Länder im Bildungs- und Kultursektor durch die Abkommen CETA und TTIP

eingeschränkt werden könnte.
„Die Kultusministerkonferenz hatte sich frühzeitig zu den Abkommen

positioniert. Sie befürwortet eine generelle Herausnahme des Kultur- und

audiovisuellen Sektors aus den Handelsverträgen. Die kulturelle Vielfalt und

öffentliche Kulturförderung müssen gesichert bleiben. Auch für den

Bildungsbereich tritt die Kultusministerkonferenz dafür ein, keine neuen

Liberalisierungsverpflichtungen einzugehen“, sagte der brandenburgische

Staatssekretär Martin Gorholt.
Eine konstruktive Diskussion gab es auch zu den Fragen, ob möglicherweise

Vorkehrungen erforderlich sind, um den Spielraum des Gesetzgebers auch

künftig zu erhalten, ob ausländische Bildungs- und Kulturanbieter nationale

Fördermittel beanspruchen können und ob die Möglichkeiten zur

Qualitätssicherung eingeschränkt werden. Weiterlesen Pressemitteilung der KMK – Fachtagung: Auswirkungen von CETA und TTIP auf Kultur und Bildung