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Gute GRÜNdE gegen CETA

Offener Brief an die Grünen  Mai 2019   

Hallo Ihr Grünen, die Ihr mit uns gegen CETA auf die Straße gegangen seid!

Wir vertreten lokale Bündnisse, die bundesweit aus der Bewegung gegen CETA und TTIP hervorgegangen sind. In unseren Reihen sind Vertreter*innen von Kirchen, Umweltverbänden, Gewerkschaften und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen. Wir werden unterstützt von Parteien, an vielen Orten auch von Euch Grünen.

Die Fridays4Future-Bewegung bringt es auf den Punkt. Ohne entschiedenes politisches Handeln wird es für unsere Kinder keine Zukunft auf diesem Planeten geben. …  Mehr

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Gute GRÜNdE gegen CETA

https://www.ceta-im-bundesrat.de/Offener_Brief_an_die_GRUENEN

(Brief als  PDF-Datei)

Hallo Ihr Grünen, die Ihr mit uns gegen CETA auf die Straße gegangen seid!

Wir vertreten lokale Bündnisse, die bundesweit aus der Bewegung gegen CETA und TTIP hervorge-gangen sind. In unseren Reihen sind Vertreter*innen von Kirchen, Umweltverbänden, Gewerk-schaften und anderen zivilgesellschaftlichen Organisationen. Wir werden unterstützt von Parteien, anvielen Orten auch von Euch Grünen.

Die Fridays4Future-Bewegung bringt es auf den Punkt. Ohne entschiedenes politisches Handeln wird es für unsere Kinder keine Zukunft auf diesem Planeten geben. Die Bewegung wird von über 26.800 Wissenschaftler*innen bestärkt. Auch B’90/Die Grünen unterstützen die Einschätzung und Aktionen der jungen Leute. In dieser Situation erhaltet Ihr Grünen zusätzliche Wählerstimmen von Menschen, die auf Euer Umweltbewusstsein und auf Euer konsequentes Handeln vertrauen.

Indessen scheinen mehrere Landesverbände von B’90/Die Grünen aus unterschiedlichen Gründen bereit zu sein, CETA im Bundesrat zuzustimmen. Wie geht das zusammen? CETA hat höchst negative Auswirkungen auf Klima, Umwelt und Verbraucherschutz. Dies ist Euch wohlbekannt.

Wir verweisen auf den jüngsten Bericht der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD). Er bestätigt, dass Handelsverträge wie CETA die Demokratie zerstören und die staatliche Regulie-rungsfähigkeit massiv einschränken. Der Klimakrise, die der Bericht als das größte „Marktversagen“ der Geschichte qualifiziert, sei nur durch starke staatliche Regulierungen beizukommen. Letztendlich fordert der Bericht die Rücknahme der Freihandels- und Investitionsabkommen, die den politischen Spielraum besonders zerstören.

Ihr könnt doch nicht mit 320.000 Menschen gegen TTIP und CETA demonstrieren und zwei Jahre später CETA durchwinken!

CETA wird im Bundesrat gestoppt, wenn sich die Bundesländer mit grüner Regierungsbeteiligung der Stimme enthalten. Wir erwarten, dass Ihr Wort haltet und CETA nicht zustimmt. Seit Jahrzehnten ist es ein übliches Verfahren im Bundesrat, dass ein Land sich der Stimme enthält, wenn sich Koalitions-partner nicht einig sind. Diese Vorgehensweise ausgerechnet bei einem Thema von derartiger Trag-weite außer Kraft zu setzen, wäre unverantwortlich – besonders gegenüber unseren Kindern.

Unser dringender Appell an Euch Grünen:

  • Tut alles, was in Eurer Macht steht, um den Klimawandel und CETA zu stoppen! Unterstützt keine Freihandelsverträge, die die Demokratie zerstören und das UN-Klimaabkommen gefährden!
  • Erklärt, dass gegebene Koalitionszusagen, im Bundesrat für CETA zu stimmen, in Anbetracht des fortgeschrittenen Klimawandels nicht eingehalten werden können!

Freihandelskritische Initiativen u. Bündnisse in Deutschland
Margot Rieger, Vertreterin der lokalen Bündnisse u. Initiativen
im Koordinierungskreis des Netzwerks Gerechter Welthandel

Für das Leben, gegen den Tod

Von Ralf Klingsieck , Paris

Picasso ist nicht nur der wohl bedeutendste Maler des 20. Jahrhunderts, sondern auch ein Mann, der die Macht seines Namens bewusst für politische Anliegen eingesetzt hat, die ihm wichtig waren. Davon zeugen zwei Ausstellungen, die gegenwärtig in Frankreich zu sehen sind – »Picasso und das Exil« im Kulturzentrum Les Abattoirs in Toulouse und »Picasso und der Krieg« im Armeemuseum im Pariser Hôtel des Invalides.

Picasso war nie Soldat. In Spanien war er aus gesundheitlichen Gründen freigestellt und in Frankreich, weil er neutraler Ausländer war. Doch das Thema Krieg hatte ihn schon als Kind beschäftigt. Da zeichnete er auf den Rand von Heften und Büchern immer wieder Soldaten und Waffen. Als Kunststudent in Barcelona wählte er als Thema zahlreicher Bilder historische Schlachten der Griechen und Römer oder die blutige Eroberung Südamerikas durch die Kolonialmacht Spanien. Erhalten sind auch einige Zeichnungen zum Burenkrieg 1899-1902 in Südafrika, den Picasso in den Zeitungen verfolgt hat. Ebenso beschäftigte ihn der Unabhängigkeitskrieg der Kubaner gegen Spanien, auf den 1898 der Spanisch-Amerikanische Krieg folgte, durch den die Kolonialmacht Spanien aus Lateinamerika vertrieben wurde.

Diese Ereignisse führten viele Weiterlesen Für das Leben, gegen den Tod

Sibylle Bergs neuer Roman „GRM“

„GRM. Brainfuck“ ist Sibylles Bergs verstörendstes Buch, ein Zukunftsroman über das Leben in einer perfekten Überwachungsdiktatur. Ihre Protagonisten sind vier britische Jugendliche, die sich in „Grime“, kurz GRM, einen aggressiven Musikstil, flüchten und eine Revolution starten. Sibylle Berg brachte „GRM“ – mit DJ und Videoperfomance auch auf die Bühne.

https://www.arte.tv/de/videos/090407-000-A/sibylle-bergs-neuer-roman-grm/

GRM – Sibylle Bergs aktueller Roman / „Das ist keine Dystopie. … Es wird nicht schlimm. Nur anders.“

https://www.zdf.de/kultur/aspekte/grm-sibylle-berg-roman-jo-schueck-studio-gespraech-100.html

GRM – Sibylle Bergs aktueller Roman / „Das ist keine Dystopie. … Es wird nicht schlimm. Nur anders.“

Sibylle Bergs lapidarer Kommentar zu ihrem Zukunftsroman: „Das ist keine Dystopie. … Es wird nicht schlimm. Nur anders.“ Aber geht auch besser? Sind andere Entwicklungen denkbar? Darüber spricht aspekte-Moderator Jo Schück mit Sibylle Berg im …

Plastikatlas 2019

Plastikatlas 2019

Inhalt

Unser Planet versinkt im Plastik: Es ist im Boden, im Wasser, in der Luft. Doch Müllstrudel im Meer und Abfallhalden gigantischen Ausmaßes sind nur die eindrucksvollsten Auswirkungen der Plastikkrise. Wir essen Plastik, tragen Plastik als Kleidung am Körper und schmieren uns Mikroplastik aus Kosmetik ins Gesicht. Neben der Klimakatastrophe und dem Artensterben ist die Bewältigung der Plastikkrise die dritte große Herausforderung für die Menschheit.

Der „Plastikatlas“ umreißt das Ausmaß der Plastikkrise und verdeutlicht, dass die wahren Gründe für die Verschmutzung unserer Umwelt mit Plastik nicht ein Problem der Entsorgung oder der Verbraucher*innen sind, sondern dass insbesondere international agierende Unternehmen ihrer großen Verantwortung nicht nachkommen.

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27 Seiten

Keine gedruckten Exemplare verfügbar

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