Neues Polizeiaufgabengesetz (PAG) verhindern!

https://weact.campact.de/petitions/neues-polizeiaufgabengesetz-pag??bucket=ue-18-04-17&source=ue-18-04-17

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Zur netzpolitischen Dimension (10) der „PRISM is a Dancer Show“

https://netzpolitik.org/2018/zur-netzpolitischen-dimension-10-der-prism-is-a-dancer-show/

Leonhard Dobusch06.04.2018

In „PRISM is a Dancer“ outet Jan Böhmermann Studiogäste auf Basis ihrer Datenspuren im Netz. Dabei belegt die jüngste XXL-Ausgabe des Formats, wie sehr Netzkultur auch auf das Wagnis personenbezogener Öffentlichkeit angewiesen ist.

In der Serie „netzpolitische Dimension“ geht es um Themen, deren netzpolitische Relevanz sich bisweilen erst auf den zweiten Blick erschließt. Diesmal: „Die PRISM is a Dancer Show“, eine Spezialausgabe des Neo Magazin Royale.

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Eigentlich ist das Segment „PRISM is a Dancer“ nicht erst auf den zweiten Blick, sondern durch und durch netzpolitisch geprägt. Das „PRISM“ im Titel verweist, wie Jan Böhmermann auch in der jüngsten Folge kurz erklärt hat, auf das NSA-Programm zur Überwachung und Auswertung elektronischer Medien und elektronisch gespeicherter Daten. Auch die Idee, Weiterlesen Zur netzpolitischen Dimension (10) der „PRISM is a Dancer Show“

Kurdischer Knoten: Wer Nachrichten teilt, muss mit dem Staatsschutz rechnen

https://netzpolitik.org/2018/kurdischer-knoten-wer-nachrichten-teilt-muss-mit-dem-staatsschutz-rechnen/

Der Staatsschutz hat den Münchner Johannes König vorgeladen, weil er auf Facebook einen Nachrichtenbeitrag teilte. Er soll mit dem Verbreiten der Flagge einer kurdischen Miliz gegen das Vereinsgesetz verstoßen haben. Aus dem gleichen Grund sind noch Dutzende andere ins Visier der Polizei geraten.

Sophie Laaß06.04.2018

Wer Bilder der Fahne der kurdischen Miliz YPG verbreitet, muss mit Ermittlungen rechnen. CC-BY 2.0 Kurdishstruggle

Auch in Deutschland kann man einer Straftat verdächtig werden, wenn man einen Nachrichtenbeitrag teilt. So geschah es dem Münchner Johannes König, der einen Beitrag des Bayrischen Rundfunks auf Facebook verbreitet hat. Das war für die Münchner Staatsanwaltschaft ausreichend, nun gegen den Cellisten der Münchner Philharmoniker zu ermitteln. Grund ist das Agenturbild des Beitrags, das die Fahne der kurdischen YPG-Miliz zeigt. Seit Beginn 2018 sind Weiterlesen Kurdischer Knoten: Wer Nachrichten teilt, muss mit dem Staatsschutz rechnen

Nach Datenskandal: Europäische Zivilgesellschaft fordert zügige Verabschiedung der ePrivacy-Verordnung

https://netzpolitik.org/2018/nach-datenskandal-europaeische-zivilgesellschaft-fordert-zuegige-verabschiedung-der-eprivacy-verordnung/

Ingo Dachwitz03.04.2018

Die ePrivacy-Reform könnte übergriffige Datensammler künftig schärfer regulieren. Doch die Reform hängt, der Widerstand scheint zu groß zu sein. In einem offenen Brief wenden sich nun mehr als 20 Nichtregierungsorganisationen aus der EU an die Regierungen der Mitgliedsstaaten: Sie sollen die Verordnung nicht weiter blockieren.

Die EU darf bei der ePrivacy-Reform nicht noch mehr Zeit verlieren, warnen NGOs aus ganz Europa. Gemeinfrei-ähnlich freigegeben durch unsplash.com Kevin

Die wichtige Reform der ePrivacy-Regeln der EU wird Weiterlesen Nach Datenskandal: Europäische Zivilgesellschaft fordert zügige Verabschiedung der ePrivacy-Verordnung

Führ ihre mediale Kritik an der Parteiführung erntet Wagenknecht heftige Kritik aus den eigenen Reihen.

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1083228.fuehrungsstreit-bei-den-genossen-linken-abgeordnete-widersprechen-wagenknecht.html

Am Donnerstag meldeten sich nun strömungsübergreifend 25 Abgeordnete der Linksfraktion mit einer Erklärung zu Wort, in der sie Wagenknecht nach ihrem Angriff auf die Parteispitze widersprechen. »Mit Erstaunen nehmen wir die inzwischen wiederholt öffentlich vorgetragene Kritik unserer Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht an der Arbeit der Parteispitze wahr. Wir teilen diese Einschätzung nicht«, heißt es in dem Brief der Parlamentarier. Ingesamt gehören der Fraktion 69 Mitglieder an. Wagenkencht teilt sich die Fraktionsführung mit Dietmar Bartsch. Er wird in dem kritischen Brief nicht angesprochen.

https://www.neues-deutschland.de/downloads/Erkl_rung_Wagenknecht.pdf

»Wir arbeiten so sorgfältig wie Bild« (Tageszeitung junge Welt)

jungewelt.de

Kristian Stemmler

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Investigativ-Journalismus auf hohem Niveau: Boulevard-Blatt Titanic und Satire-Magazin Bild entlarvten die Russland-Connection von Juso-Chef Kühnert

Moritz Hürtgen ist Redakteur der Titanic

Als Journalist beneidet man die Kollegen des Magazins Titanic nicht selten. Muss ja Spaß gemacht haben, sich die Fake-Geschichte auszudenken, mit der Sie Bild gelinkt haben. Die machte am Freitag vergangener Woche mit der Schlagzeile auf der ersten Seite auf: »Neue Schmutzkampagne bei der SPD«. Das haben Sie mit ein paar Mails und Anrufen sowie einer Handvoll Klischees geschafft: Ein korrupter Juso-Chef Kevin Kühnert nimmt das Angebot eines russischen »Trolls«, Juri aus Sankt Petersburg, an, die »No Groko«-Kampagne mit Manipulationen im Internet zu forcieren.Spaß spielt bei Titanic keine Rolle, unser Berliner Verlag pocht wöchentlich auf bessere Verkaufszahlen. Beim Aushecken des #miomiogate ging es verbissen um Erfolg, um einen Scoop, der sich vergolden lässt.

Bild war offenbar noch leichter reinzulegen als die Fernsehunterhaltungsshow »Wetten dass …?« im Jahr 1988. Der damalige Titanic-Chefredakteur Bernd Fritz narrte TV-Moderator Thomas Gottschalk bekanntlich mit der Behauptung, er könne die Farbe von Buntstiften am Geschmack erkennen. Hätten Sie gedacht, dass das mit Bild so einfach wird?

In unserer Redaktion wird genauso sorgfältig gearbeitet wie bei Bild, auch die Motivation – Einfluss und echte Knallerstories – unterscheidet sich nicht. Wir können denken und fühlen wie die Springer-Leute, unsere Gehirne funktionieren wie das von Julian Reichelt. Einfach war es trotzdem keineswegs, wir mussten uns da durchaus zwei, drei Stunden Gedanken machen. Toll, dass es am Ende für eine gemeinsame Kampagne mit Bild gereicht hat.

Der Köder war aber auch zu verlockend. Konnten die Springer-Hetzer nicht widerstehen, weil es gegen die SPD, Kühnert und »die Russen« zugleich ging?

Gemeinsam mit unserem Autor, dem Twitterstar @DaxWerner, haben wir uns einen echten Thriller-Mailwechsel zwischen Kühnert und dem Russen Juri ausgedacht. Ein Mix aus »Tatort«, James Bond und dem Schlechtesten auf Netflix – da kann im Springer-Hochhaus naturgem

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