Uniter-Mitglieder auf internem KSK-Symposium

Berlin. Fünf Mitglieder des rechtslastigen Netzwerks „Uniter“ haben sich nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins FOCUS Zugang zu einem streng abgeschirmten Rüstungssymposium der Bundeswehr-Eliteeinheit Kommando Spezialkräfte (KSK) verschafft. Unter den ungebetenen Gästen war auch der frühere Fallschirmjäger Marco D., der den Distrikt Süd von Uniter leitet und ein Vertrauter des Vereinsgründers Andre S. ist. Eine Sprecherin des Heeres bestätigte FOCUS die Anwesenheit von Uniter-Aktivisten auf der nichtöffentlichen Veranstaltung im baden-württembergischen Altensteig. Zwei Männer seien als Vertreter von Sicherheitsfirmen aufgetreten. Uniter, ein Verband ehemaliger Spezialkräfte aus Militär und Polizei, wird derzeit vom Bundesamt für Verfassungsschutz überprüft. Grund dafür sind enge Kontakte des Vereins zu konspirativen Gruppierungen, die sich auf den angeblich drohenden politischen Umsturz vorbereiten und zudem Todeslisten politischer Gegner angelegt haben sollen.

Auch das KSK, das für Geiselbefreiungen und im Antiterror-Kampf eingesetzt wird, ist nicht frei von extremistischen Einflüssen. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) stufte kürzlich neun Soldaten als rechtsradikal ein.

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