Grundrente: Gleitzone muss bereits ab 30 Jahren gelten

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat einen Gesetzentwurf zur Grundrente vorgelegt: Demnach sollen mehr Geringverdiener als geplant die Leistung bekommen. Dies und den Gesetzentwurf insgesamt kommentiert Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, wie folgt:

„Der VdK hat seit Langem dafür gekämpft, dass geringe Renten von langjährig Versicherten aufgewertet werden. Deshalb begrüßt der Verband, dass endlich ein Vorschlag für eine Grundrente auf dem Tisch liegt. Auch wenn der ursprüngliche Entwurf von Hubertus Heil deutlich besser die Lebensleistung dieser Menschen anerkennt, unterstützt der VdK grundsätzlich den getroffenen Kompromiss. Personen, die ein Leben lang gearbeitet, Kinder erzogen, oder Angehörige gepflegt haben, müssen die Sicherheit haben, im Alter eine gerechte Rente zu erhalten.

Kritik gibt es an der geplanten Gleitzone, die erst ab 33 Jahre gelten soll. Der VdK wird sich im Gesetzgebungsverfahren stark dafür einsetzen, dass diese Gleitzone bereits ab 30 Jahre gilt. Darüber hinaus werden Menschen nicht berücksichtigt, die krankheitsbedingt vorzeitig eine Rente beziehen. Deshalb müssen aus Sicht des Verbands auch Zeiten der Erwerbsminderung berücksichtigt werden. Es müssen auch Personen von der Grundrente profitieren, die im Laufe ihres Lebens krankheitsbedingt eine Rente beziehen mussten.“

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Pressekontakt: presse@vdk.de, Telefon: 030 / 92 10 580-400

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