Wichtige Forschung droht auszutrocknen

https://www.vci.de/presse/pressemitteilungen/wichtige-forschung-droht-auszutrocknen-mittelkuerzung-fuer-projekte-der-energieversorgung-ist-der-falsche-weg.jsp

Mit der Mittelkürzung für Projekte der Energieversorgung setzt die Politik die Axt an wichtige laufende Forschungsprogramme, die dadurch auszutrocknen drohen. - Foto: © effe45/stock.adobe.com
Mit der Mittelkürzung für Projekte der Energieversorgung setzt die Politik die Axt an wichtige laufende Forschungsprogramme, die dadurch auszutrocknen drohen. – Foto: © effe45/stock.adobe.com

Der Verband der Chemischen Industrie (VCI) hat die angekündigte Mittelkürzung im Bundeswirtschaftsministerium für die angewandte Energieforschung in Deutschland stark kritisiert. Die entsprechenden Mittel sollen laut Entwurf des Haushaltsausschusses des Bundestags in den nächsten Jahren radikal gekürzt werden.

VCI-Hauptgeschäftsführer Wolfgang Große Entrup sagte: „Damit setzt die Politik die Axt an wichtige laufende Forschungsprogramme, die dadurch auszutrocknen drohen. So gerät auch das Projekt Energiewende in Gefahr, für das wir Innovationen benötigen, die ohne solche Forschung nicht zu haben sind.“

Schon die bisherigen Ausgaben für die Energieforschung, so Große Entrup, genügen nicht dem Anspruch, den Deutschland bei der Energiewende hat. Er verwies auch auf die jüngste VCI-Studie, nach der eine Treibhausgasneutralität der deutschen Chemie bis 2050 nur mit einem immensen Forschungs- und Entwicklungsaufwand möglich sei. Große Entrup: „Industrie und der Staat sollten hier an einem Strang ziehen. Wir müssen die Technologien, die wir 2050 brauchen, heute schon entwickeln. Die Strategie der Politik, Mittel zu streichen, ist daher der falsche Weg.“ Das Argument der Politik, die erhebliche Mittelkürzung bei der Energieforschung werde an anderer Stelle ausgeglichen, lässt der VCI-Hauptgeschäftsführer nicht gelten: „Klimaschutz und eine saubere Energieversorgung brauchen mehr Forschung, nicht weniger.“

Der VCI vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen von rund 1.700 deutschen Chemieunternehmen und deutschen Tochterunternehmen ausländischer Konzerne gegenüber Politik, Behörden, anderen Bereichen der Wirtschaft, der Wissenschaft und den Medien. Der VCI steht für mehr als 90 Prozent der deutschen Chemie. 2019 setzte die Branche 193 Milliarden Euro um und beschäftigte rund 464.800 Mitarbeiter.

Kontakt: VCI-Pressestelle, Telefon: 069 2556-1496, E-Mail:presse@vci.de 
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