„Selbstverharmlosung“: Die Medienstrategie der AfD

Rund um die Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen hat sich die die AfD immer wieder als „bürgerliche Partei“ präsentiert. Während von den eigenen Anhängern und in den sozialen Medien weiterhin rassistische und völkische Ideologien verbreitet werden, gelingt es führenden AfD-Vertretern immer wieder, sich vor allem in den etablierten Medien als gemäßigt zu präsentieren.

Dahinter verbirgt sich die Strategie der „Selbstverharmlosung“, die schon vor Jahren vom Vordenker der Partei skizziert wurde: von Götz Kubitschek. Seit Jahrzehnten ist er der zentrale Vordenker für die rechten Szene in Deutschland, besonders für die sogenannte „Neue Rechte“. Und er auch die AfD hat er zu seinem Projekt gemacht.

Das strategische Ziel: „Zurschaustellung der eigenen Harmlosigkeit“, um für das konservativ-bürgerliche Lager wählbar zu werden. Dafür will die AfD offenbar über ihre eigentlichen Ziele hinwegtäuschen.

Verharmlosung, Normalisierung, Täuschung: So gelingt es der AfD, im bürgerlichen Gewand ihre radikalen Inhalte zu transportieren – und bei Wahlen erfolgreich zu sein.

Das Video gibt den Recherchestand von September 2019 wieder.

Beitrag: Jan Schmitt, Julia Regis

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