9 MONATE FRIDAYS FOR FUTURE #allefürsklima

Wir sind Schülerinnen und Schüler, die für mehr Klimaschutz streiken. Wir sind damit Teil der weltweiten Bewegung Fridays for Future.

Der Klimawandel ist längst eine reale Bedrohung für unsere Zukunft. Wir werden die Leidtragenden des Klimawandels sein. Gleichzeitig sind wir die letzte Generation, die einen katastrophalen Klimawandel noch verhindern kann. Doch unsere Politiker*innen unternehmen nichts, um die Klimakrise abzuwenden. Die Treibhausgas-Emissionen steigen seit Jahren, noch immer werden Kohle, Öl und Gas abgebaut. Deswegen gehen wir freitags weder in die Schule noch in die Uni. Denn mit jedem Tag, der ungenutzt verstreicht, setzt ihr unsere Zukunft aufs Spiel!

“Why should I be studying for a future that soon may be no more, when no one is doing anything to save that future?”
-Greta Thunberg, 16-jährige Klima-Aktivistin im Streik

Klimaschutz: Mehr Regeln, weniger Anreize!

Volker Quaschning (@VQuaschning)
Interview im ⁦‪@DLF‬⁩: Wollen wir die #Klimakrise wirklich stoppen, brauchen wir mehr Regeln und nicht milliardenschwere und ziemlich nutzlose Anreizprogramme. ⁦‪@CDU‬⁩ ⁦‪@spdbt‬⁩ 
#FridaysForFuture #Scientists4Forture #ParentsForFuturedeutschlandfunk.de/der-tag-klimas…

Der Tag Klimaschutz: Mehr Regeln, weniger Anreize!

Allein für die Verkehrswende veranschlagt die Bundesregierung 75 Milliarden Euro bis 2030. Wie der Klimaschutz billiger zu haben wäre. Außerdem: Wie die Grundschulen nach 100 Jahren reformiert werden müssen.

Zahlreiche Schüler stehen bei der Klimademonstration

Die „Fridays for Future“_Demo soll bald nicht nur für Schüler sein, sondern für alle Generationen. (picture alliance/dpa/Monika Skolimowska)

Die schwarz-rote Regierungskoalition sucht nach Kompromissen für mehr Klimaschutz. Klar ist: Nach dem Willen von Union und SPD sollen vor allem mehr Anreize, wie beispielsweise neue Förderprämien für Elektroautos, dafür sorgen, dass die CO2-Emmisionsziele eingehalten werden. Volker Quaschning, Professor für Regenerative Energiesysteme an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Berlin, glaubt, nur auf Anreize zu setzen werde vor allem teuer und am Ende doch nicht reichen. Mehr Regeln und Verbote wären seiner Meinung nach deutlich effektiver.

Mit einem Festakt in Frankfurt feiert die Grundschule ihr hundertjähriges Bestehen. Manfed Götzke, Redakteur für Bildungsthemen im Deutschlandfunk, zieht eine gemischte Bilanz: Lange hätten die Grundschulen ihr ursprüngliches Ziel, Bildung für Kinder aller Gesellschaftsschichten zu erreichen, gut erfüllt. Heute sei das nicht immer der Fall. Man müsse wieder auf eine höhere gesellschaftliche Durchmischung der Grundschulen hinwirken, so Götzke, der außerdem für ein längeres gemeinsames Lernen als nur bis zur 5. Klasse plädiert.