Wie rechts ist Deutschland?

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Wie rechts ist Deutschland?

„Die AfD ist mittlerweile eine rechts-radikale Partei“, erklärt Matthias Quent, Soziologe und Rechtsextremismusforscher. „Die Integration ist kaum noch möglich.“

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„Die AfD ist mittlerweile […] eine rechtsradikale Partei“

ZDF Morgenmagazin (@morgenmagazin)
Die Hälfte der Deutschen sieht die #Demokratie hierzulande in Gefahr, dabei gehe die größte Bedrohung von #Rechtsextremisten aus. „Die AfD ist mittlerweile […] eine rechtsradikale Partei“, so Rechtsextremismusforscher Matthias Quent im #ZDFmoma. pic.twitter.com/mVUvFSIIzM

Grob fahrlässig

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Gesine Lötzsch: »Der ganze Haushalt ist ein Armutszeugnis für diese Regierung«

CDU/CSU und SPD haben mit der Zukunft abgeschlossen. Investitionen sollen auf Jahre eingefroren werden. Die Regierung reagiert nur noch auf dumpfe Reize, z. B. wenn Trump wüste Drohungen gegen Deutschland ausstößt. Sein Botschafter hat bereits mit dem Abzug der US-Truppen aus unserem Land gedroht, wenn wir nicht mehr Geld für Rüstungskonzerne und Bundeswehr bereitstellen. Also, ich finde diesen Vorschlag gut. Der Abzug der US-Truppen würde viel Geld sparen und die Sicherheit in unserem Land erhöhen. Ihre abscheulichen Atomwaffen könnten sie gleich mitnehmen. Europa muss atomwaffenfrei werden.

In diesen Tagen ist bekannt geworden, dass die Bundesregierung eine Schallmauer durchbrochen hat. Sie will zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik über 50 Milliarden Euro für das Militär ausgeben (nach NATO-Kriterien). Wer das Wettrüsten beschleunigt, macht diese Welt unsicherer. Jeder siebte Euro aus dem Bundeshaushalt wird in das Wettrüsten fließen. Das entspricht einer Aufrüstungsquote von 14 Prozent. Die Investitionsquote des Bundes stagniert dagegen bei 11,1 Prozent. Statt Weiterlesen Grob fahrlässig

Fanatismus der Auslöschung

Die Plastik »Jahrhundertschritt« des Malers und Bildhauers Wolfgang Mattheuer auf der X. Kunstausstellung der DDR im Albertinum in Dresden, 3. Oktober 1987 bis 3. April 1988 Foto: DPA / Ulrich Haessler

Die Plastik »Jahrhundertschritt« des Malers und Bildhauers Wolfgang Mattheuer auf der X. Kunstausstellung der DDR im Albertinum in Dresden, 3. Oktober 1987 bis 3. April 1988
Foto: DPA / Ulrich Haessler

In der »Phänomenologie des Geistes« verwandte der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel 1807 die Formulierung »Furie des Verschwindens«. Er drückte damit seine Missbilligung bestimmter Entwicklungen der Großen Französischen Revolution von 1789 aus. Ansonsten feierte er sie zeitlebens an jedem 14. Juli als »großen Sonnenaufgang« und hielt sie für ein weltgeschichtliches Ereignis, mit dem die Welt auch im übertragenen Sinn »auf den Kopf gestellt« worden sei. Unbehagen aber bereiteten ihm zwei Dinge. Erstens: die Leichtigkeit, mit der im Namen der allgemeinen Freiheit in ganz Frankreich Köpfe rollten. Das sei »der kälteste, platteste Tod, ohne mehr Bedeutung als das Durchhauen eines Kohlhaupts oder ein Schluck Wassers«. Den Abschnitt, in dem sich diese Aussagen finden, versah er mit dem Titel »Die absolute Freiheit und der Schrecken«, was sich auch übersetzen lässt mit: keine Revolution, die nicht konterrevolutionäre Züge trägt. Zweitens: So unvermeidlich die mit der Revolution freigesetzte Gesellschaft der »Nützlichkeit« war, so wenig gefiel sie ihm: »Kein positives Werk noch Tat« könnten diese allgemeine Freiheit hervorbringen, es bleibe ihr nur das negative Tun, sie sei »nur die Furie des Verschwindens«. Hegel mochte den Kapitalismus nicht, nahm ihn aber notgedrungen hin. Nur in der »Welt der Bildung« komme der Einzelne dazu, sich nicht nur negativ oder in Entfremdung zu sehen. Das war ein politisches Programm, das besagt: Wenn der Kapitalismus schon kommt, dann streng geregelt durch den Staat und auf der Grundlage von Bildung, durch Reformen.

Der komplette Beitrag erscheint in der Melodie & Rhythmus 4/2019, erhältlich ab dem 13. September 2019 am Kiosk, im Bahnhofsbuchhandel oder im Abonnement. Die Ausgabe können Sie auch im M&R-Shop bestellen.

„Amerika braucht eine ‚Tote Hand'“ zur nuklearen Abschreckung

Lesezeit: 4 Min.

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Die russische Interkontinentalrakete Satan (R-36M) kann angeblich zehn Atomsprengköpfe je 170 Kilotonnen über 15.000 km „zielgenau“ transportieren. Bild: Sputnik / Maxim Bogodvidov

Mit der US-Luftwaffe verbundene Wissenschaftler schlagen ein autonomes KI-System, da neue Waffen wie Hyperschallraketen kein Zeitfenster mehr für menschliche Entscheidungen lassen

Curtis McGiffin, Vizedekan des Air Force Institute of Technology, und Adam Lowther vom Louisiana Tech Research Institute, das auch mit der US-Luftwaffe verbunden ist, haben in einem Artikel einen eigenwilligen Vorschlag gemacht. Sie schreiben unter dem Titel „Amerika braucht eine ‚Tote Hand'“, dass die USA im neuen Wettrüsten ein „auf Künstlicher Intelligenz basiertes automatisches strategisches Reaktionssystem“ entwickeln müsse. Das amerikanische NC3-System (nuclear command, control, and communications) stamme weitgehend noch aus dem Kalten Krieg, als es noch genügend Vorwarnzeit gegeben habe, auch wenn diese zuletzt mit den von U-Booten abgefeuerten Raketen schon auf 15 Minuten geschrumpft ist.

Hyperschallraketen, Stealth-Marschflugkörper und KI würden die Zeitspanne so schrumpfen lassen, dass der US-Präsident nicht mehr vernünftig entscheiden könne oder jeder „human in the loop“ die erforderliche Reaktionsgeschwindigkeit nur behindern würde. Konkret benannt werden neue, in der Entwicklung befindliche russische Waffen wie die Marschflugkörper Kaliber-M and Kh-102, das nuklear betriebene Poseidon-U-Boot oder der manövrierbare Hyperschallraketengleiter Avangard Objekt 4202, die das amerikanische NC3-System unwirksam machen könnten (Gefährliches Wettrüsten mit Hyperschallraketen).

Die sowjetische „Tote Hand“ für das Gleichgewicht des Schreckens

Es geht also darum Weiterlesen „Amerika braucht eine ‚Tote Hand’“ zur nuklearen Abschreckung