Ich mache meinen Job genauso weiter

Von der Morddrohung lässt sich TV-Moderator Georg Restle nicht einschüchtern. Die AfD kritisiert er weiterhin

Der Journalist Georg Restle

dpa/Britta Pedersen

Mit Ihrem Kommentar in den »Tagesthemen«, in dem sie fordern, die AfD als rechtsextremistisch einzustufen, haben Sie ausgesprochen, was einige Menschen ohnehin meinen. Warum erzürnt es Rechte und AfD-Anhänger*innen so sehr?

Ich glaube, dass viele Anhänger der AfD immer noch nicht wahrhaben wollen, wohin sich diese Partei in den letzten Jahren entwickelt hat. Für diese Menschen ist es eine unangenehme Wahrheit, dass die AfD sich längst mit Rechtsextremisten in einem Boot befindet, ideologisch wie personell. Das kann man am Beispiel der »Identitären Bewegung« – trotz Unvereinbarkeitsbeschluss – sehen. Andere wollen das Märchen von der bürgerlich-konservativen Partei weitererzählen, um für die Mitte der Gesellschaft weiterhin anschlussfähig zu bleiben. Natürlich erzürnt es solche Leute, wenn man ihre Kampagnen durchkreuzt.

Viele Kolleg*innen stehen nach der Morddrohung, die Sie anonym erhielten, hinter Ihnen. Isabel Schayani vom WDR nannte Sie im Kurznachrichtendienst Twitter »mutig«. Ist das wirklich mutig oder machen Sie eben konsequent Ihren Job?

Ich habe mich über Weiterlesen Ich mache meinen Job genauso weiter

wachsende soziale Kluft zwischen armen und reichen Familien

Eine neue Studie der Forschungsstelle des Paritätischen Gesamtverbands @Paritaet kommt zu dem Schluss, dass „eine wachsende soziale Kluft zwischen armen und reichen Familien belegt“ werden könne: der-paritaetische.de/fileadmin/user…

https://www.der-paritaetische.de/fileadmin/user_upload/Publikationen/doc/expertise-konsumausgaben-2019.pdf