Luisa Neubauer im Interview der Woche „Kompletter Kohleausstieg bis 2030 machbar“

Klimaaktivistin Luisa Neubauer spricht beim freitäglichen Schülerstreik in Berlin in ein Mikrofon und hält dabei ein Handy hoch (imago / Seeliger)

Die deutsche Klimaaktivistin Neubauer fordert eine Abschaltung mehrerer Kohlekraftwerke noch für dieses Jahr. 

Ein kompletter Ausstieg aus der Kohleverstromung bis zum Jahr 2030 sei machbar, finanzierbar und realisierbar, sagte die Mit-Initiatorin der Schülerstreiks hierzulande im „Interview der Woche“ des Deutschlandfunks. Neubauer stellte sich außerdem hinter die Forderung, den Ausstoß des Treibhausgases CO2 zu besteuern. Man müsse anfangen, einen reellen Preis für die Klimazerstörung zu zahlen, die man gerade praktisch jeden Tag voranbringe. Ob dies am Ende die Verbraucher, der Staat oder die Steuerzahler täten, sei eine „Gestaltungsfrage“.

Einer thematischen Ausweitung der „Fridays for Future“-Bewegung erteilte Neubauer eine Absage. Spreche man etwa von Geflüchteten auf dem Mittelmeer, dann stelle man fest, dass viele auch flüchteten, weil sie gerade ihre Lebensgrundlage verlören, getrieben beispielsweise auch von einer Klimakrise.

Das „Interview der Woche“ hören Sie am Sonntag um 11:05 Uhr im Deutschlandfunk.

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