Dresdner Schiff «Lifeline»: Urteil gegen Kapitän erwartet

Claus Peter Reisch

Claus-Peter Reisch, der Kapitän des zivilen Rettungsschiffs «Lifeline». Foto: Oliver Killig/Archivbild

Quelle: dpa-infocom GmbH

Dresden/Valletta (dpa/sn) – Im Prozess gegen den Kapitän eines Rettungsschiffes der Dresdner Hilfsorganisation «Mission Lifeline» soll am Dienstag das Urteil auf Malta fallen. «Wir hoffen natürlich auf einen Freispruch – und auf die Rückgabe unseres Schiffes», sagte Axel Steier von der Seenotrettungsorganisation am Montag. Man habe den Behörden «umfangreiches Beweismaterial» vorgelegt. Am Montagabend wolle sich Kapitän Claus Peter Reisch auf den Weg nach Valletta machen, hieß es.

Reisch, der im Februar in Dresden für die ungehinderte Seenotrettung warb, hatte im Juni 2018 mit dem Schiff «Lifeline» vor Libyen rund 230 Migranten aus dem Mittelmeer gerettet. Tagelang wurde das Schiff blockiert. Es durfte erst in Malta anlegen, nachdem mehrere EU-Staaten zugesagt hatten, die Flüchtlinge aufzunehmen. Reisch, der aus dem bayrischen Landsberg am Lech stammt, wird vorgeworfen, die «Lifeline» nicht ordnungsgemäß registriert zu haben. Das Schiff ist laut Hilfsorganisation beschlagnahmt und darf nicht auslaufen.

Hilfsorganisation

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