Atomarer Schutzschirm? Ein Damoklesschwert!

von Karl D. Bredthauer

„Die tödliche Illusion der Sicherheit“ heißt ein Buch Erhard Epplers aus dem Jahr 1983. Seinerzeit hatte die teuerste Versicherungsgesellschaft der Welt – die Nato, auf deren Garantiemacht USA heute allein 39 Prozent der Weltrüstungsausgaben entfallen – schon einmal eine dringend zu schließende „Raketenlücke“ entdeckt und schickte sich an, „nachzurüsten“ – ungeachtet allseits übervoller Atomwaffenarsenale, bei einem nuklearen „Overkill“ von abertausenden von Hiroshima-Bomben. Damals bäumte sich eine breite, rapide wachsende Friedensbewegung dagegen auf, und am Ende siegte, einstweilen, die Vernunft. Am 1. Dezember 1988 unterzeichneten Ronald Reagan und Michail Gorbatschow den INF-Vertrag. Doch nun – dreißig Jahre später, am 1. Februar 2019 – hat der amerikanische Präsident, tags darauf gefolgt vom russischen, diesen Vertrag gekündigt.

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Nachwuchswerbung: ‚Mit großer Macht kommt große Verantwortung‘

Bei den großen deutschen Automobilkonzernen Volkswagen und Ford droht ein Abbau von Tausenden von Arbeitsplätzen. Am (gestrigen) Donnerstag sahen die Männer und Frauen, die um ihre Jobs zittern, beim Blick in die Lokalzeitung oder vor dem Werkstor Nachwuchswerbung der Bundeswehr. Die, sagen wir zurückhaltend, genau ihre Situation aufgreifen sollte.

Zu dieser Art der Werbung für eine Zielgruppe, die Angst um ihre wirtschaftliche Existenz hat, ist einiges zu sagen. Ich mache das an dieser Stelle mal nicht selbst, sondern gebe dem Bendler-Blogger das Wort: Der war Offizier (Fallschirmjäger und OpInfo), vor allem aber ist er jetzt ziviler PR-Profi und kann diese Aktion nicht nur aus seiner Kenntnis der Bundeswehr, sondern auch aus der Sicht der professionellen Kommunikation einordnen:

Die Bundeswehr sucht Personal. Dringend. Mancher sagt sogar: verzweifelt. Nach dem Aussetzen der Wehrpflicht Weiterlesen Nachwuchswerbung: ‚Mit großer Macht kommt große Verantwortung‘

Konjunkturprognose in Deutschland drastisch gesenkt

Obwohl die deutsche Wirtschaft praktisch schon in der Rezession ist, wird noch immer ein Wachstum von 0,8% prognostiziert – wenn es keinen harten Brexit gibt

Die fünf führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Konjunkturprognose für das laufende Jahr drastisch gesenkt. Hatten sie bisher noch erwartet, dass die deutsche Wirtschaft im laufenden Jahr um 1,9% wachsen werde, sollen es nach der neuen Prognose nur noch 0,8% sein.

Damit schließen sich die Institute der Prognose der fünf Wirtschaftsweisen an, die schon im März ihre Prognose deutlich auf 0,8% gesenkt hatten. „Der langjährige Aufschwung der deutschen Wirtschaft ist zu Ende“, heißt es im Frühjahrsgutachten der Experten, da sich die Konjunktur „deutlich abgekühlt“ habe.

Die weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich wegen politischer Risiken weiter verschlechtert. Die Risiken für die deutsche und die weltweite Konjunktur haben sich gegenüber dem Herbst 2018 vergrößert. Auf internationaler Ebene lägen Gefahren im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie im weiterhin ungeklärten Brexit-Verfahren. In Deutschland bremsten ein Fachkräftemangel, Lieferengpässe sowie Schwierigkeiten in der Autoindustrie die Konjunktur.

„Die Gefahr einer ausgeprägten Rezession halten wir jedoch bislang für gering“, erklärte Oliver Holtemöller, Leiter der Abteilung Makroökonomik und stellvertretender Präsident des gastgebenden Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) bei der Vorstellung der Prognose.

Das ist einigermaßen erstaunlich, da Deutschland praktisch schon in der Rezession ist und offiziell nur daran vorbeigeschrammt ist, weil seit einiger Zeit auch illegale Geschäfte in das Bruttosozialprodukt eingerechnet werden, wie an dieser Stelle dargelegt wurde.

Tatsächlich trauen sich auch die fünf Forschungsinstitute nicht, eine tiefergehende Rezession auszuschließen. Ein harter Ausstieg Großbritanniens aus der EU sei seit Abschluss der Prognose Ende März „zwar weniger wahrscheinlich geworden, aber noch nicht ausgeschlossen“, schreiben die Forscher.

Kommt es zu einem No-Deal-Brexit, dürfte das Wirtschaftswachstum in diesem und im kommenden Jahr deutlich niedriger ausfallen als in dieser Prognose ausgewiesen.

Frühjahrsgutachten der deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute

Berechnet haben die Institute den Fall nicht. Ihnen fehlen dafür Vergleichsmöglichkeiten, aber sie befürchten eine erhebliche Abkühlung auch für Deutschland, wegen erheblicher Einschränkungen des grenzüberschreitenden Güterhandels, sollte es kein Brexit-Abkommen geben.

Einige Beobachter sprechen ohnehin längst in Deutschland von einer schweren Industrierezession angesichts der Abhängigkeit von Exporten und die Zahlen seien nur vergleichbar mit der Rezession in der Finanzkrise 2009.

Umfragedaten bei Einkaufsmanagern weisen darauf hin, dass sich Lage im März weiter verschlechtert hat. Das verarbeitende Gewerbe in der Währungsunion befinde sich „im schärfsten Abschwung seit der Eurokrise 2012“, meint Chris Williamson, Chefökonom des Datenanbieters IHS Markit. Er hat die neueste Einkaufsmanagerumfrage durchführt. Der Erholungseffekt im Januar habe sich als kurzlebig erwiesen, wird festgestellt.

Stellungnahme des BfR zur IARC- Monographie über Glyphosat

fragdenstaat.de

2-3 Minuten


Antrag nach dem IFG/UIG/VIG Sehr geehrte Damen und Herren, bitte senden Sie mir Folgendes zu:

Die Stellungnahme des BfR zur IARC- Monographie über Glyphosat vom 4. September 2015. Ich verweise darauf, dass das Dokument bereits Arne Semsrott zugänglich gemacht worden ist.

Dies ist ein Antrag auf Zugang zu amtlichen Informationen nach § 1 des Gesetzes zur Regelung des Zugangs zu Informationen des Bundes (IFG) sowie § 3 Umweltinformationsgesetz (UIG), soweit Umweltinformationen im Sinne des § 2 Abs. 3 UIG betroffen sind, sowie § 1 des Gesetzes zur Verbesserung der gesundheitsbezogenen Verbraucherinformation (VIG), soweit Informationen im Sinne des § 1 Abs. 1 VIG betroffen sind. Sollte der Informationszugang Ihres Erachtens gebührenpflichtig sein, möchte ich Sie bitten, mir dies vorab mitzuteilen und detailliert die zu erwartenden Kosten aufzuschlüsseln. Meines Erachtens handelt es sich um eine einfache Auskunft. Gebühren fallen somit nach § 10 IFG bzw. den anderen Vorschriften nicht an. Auslagen dürfen nach BVerwG 7 C 6.15 nicht berechnet werden. Ich verweise auf § 7 Abs. 5 IFG/§ 3 Abs. 3 Satz 2 Nr. 1 UIG/§ 4 Abs. 2 VIG und bitte Sie, mir die erbetenen Informationen so schnell wie möglich, spätestens nach Ablauf eines Monats zugänglich zu machen. Kann diese Frist nicht eingehalten werden, müssen Sie mich darüber innerhalb der Frist informieren. Ich bitte Sie um eine Antwort per E-Mail gemäß § 1 Abs. 2 IFG. Ich widerspreche ausdrücklich der Weitergabe meiner Daten an Dritte. Ich möchte Sie um eine Empfangsbestätigung bitten und danke Ihnen für Ihre Mühe! Mit freundlichen Grüßen Antragsteller/in Antragsteller/in <<E-Mail-Adresse>> Postanschrift Antragsteller/in Antragsteller/in << Adresse entfernt >> << Adresse entfernt >>

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