Leistungen des ökologischen Landbaus für Umwelt und Gesellschaft

Quelle

Ergebnisse der Thünen-Studie im Einzelnen:

Bei 26 von 33 Indikatoren punktet der Ökolandbau mit höheren Leistungen für Umwelt und Gesellschaft, bei sechs sind die Leistungen von Bio und Konventionell immerhin vergleichbar. Bei 56 Prozent der untersuchten Biobetriebe war die Bodenfruchtbarkeit höher als bei vergleichbaren konventionellen Betrieben. Bei 62 Prozent der Biobetriebe war der Oberboden weniger übersäuert. Außerdem lagen auf den Ökoäckern die Regenwurmpopulationen bis zu 94 Prozent, die Artenvielfalt der Ackerflora um 95 Prozent und die Anzahl der Feldvogelarten um bis zu 35 Prozent höher.

In gemäßigten Klimazonen entweichen aus ökologisch bewirtschafteten Böden weniger Treibhausgase, weil sie im Boden gebunden werden. So enthalten Bioböden einen um zehn Prozent höheren Gehalt an organischem Kohlenstoff. Bei Starkregen nehmen diese Böden schneller Wasser auf, bei Trockenheit können sie es besser speichern. Auch bei der Stickstoff- und Energieeffizienz ist Bio im Vorteil. So variiert der Stickstoffaustrag bei Vergleichsbetrieben, bei denen zusätzlich die Fruchtfolgen erfasst wurden, unter konventionellen Bewirtschaftung zwischen 13 bis 62 Kilogramm je Hektar. Bei den Ökobetrieben variieren die Werte zwischen 7 bis 31 kg. Schließlich haben auch die Tiere mehr Platz und Auslauf, was sich vorteilhaft auf ihr Befinden auswirkt. Susanne Aigner

Hier geht es zur Studie

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