Wie es mit LIFELINE weitergeht

Von: MISSION LIFELINE e.V. <info@mission-lifeline.de>

Datum: 23. Juli 2018 um 09:10:20 MESZ

Menschen als Spielball der Abschottungs-Politik

Am Morgen des 21.6. entdeckte unsere Crew mehrere Objekte am Radargerät. Kurz darauf rettete die Besatzung der LIFELINE 234 Menschen aus zwei Schlauchbooten in Seenot. Etwas später traf die Libysche Küstenwache ein, forderte die Herausgabe der Geretteten. Unser Kapitän Claus-Peter Reisch verhinderte das, die Libysche Küstenwache zog unverrichteter Dinge wieder ab. Im Gegensatz zu vorherigen Missionen verweigerten die Italienischen Behörden die Zusammenarbeit, um die Menschen schnellstmöglich in einen sicheren Hafen zu bringen. Eine schwierige Situation für unsere Crew, vor allem aber die geretteten Menschen an Bord. Die Odyssee währte bis zum 27.6., bis Malta die Einfahrterlaubnis für die LIFELINE erteilte. Angekommen in Malta wurde unser Kapitän sofort von der Polizei verhört und kurz darauf angeklagt. Beweise für ein Fehlverhalten sind auch nach Wochen von der Staatsanwaltschaft nicht vorgelegt worden. Mindestens während des Gerichtsprozesses soll unser Schiff in Malta festgehalten werden, Ausgang ungewiss.

Viele Journalist*innen berichteten über diesen Einsatz der LIFELINE (MDR, SZ-ONLINE, ZEIT, FAZ und MDR Logbuch). Auf die Aussagen des deutschen Innenministers Horst Seehofer reagierten wir mit einem offenen Brief.

Ein Ersatzschiff muss her!

Mittlerweile werden auf Malta drei Rettungsschiffe widerrechtlich festgehalten. Wie lang dieser Zustand andauert, können wir nicht sagen. Während dessen sind hunderte Menschen ertrunken. Es vergeht keine Woche ohne Horrormeldungen. Wir haben uns gemeinsam mit anderen Rettungsorganisationen entschlossen, so schnell wie möglich ein Ersatzschiff zu besorgen und ins Einsatzgebiet zurückzukehren! Wir rufen dazu auf, jetzt dafür zu Spenden.

Über Unterstützung dafür freuen wir uns! »

Prozess gegen Kapitän

Gegen Claus-Peter Reisch wird auf Malta ein Prozess geführt, der den Glauben an den Rechtsstaat erschüttern lässt. Nachdem der Ministerpräsident von Malta ankündigte, man werde unser Schiff beschlagnahmen, erließ ein Gericht kurze Zeit später eine solche Verfügung. Auffällig ist auch, dass die Polizei bisher keinerlei Beweise vorlegen musste, die unseren Kapitän belasten. Einzig verbliebener Anklagepunkt ist die angeblich nicht korrekte Registrierung des Schiffes. Wir dagegen präsentierten entlastendes Material. Der nächste Prozesstermin ist am 30.7.2018

Mit Deiner Hilfe retten wir weiter. Spende jetzt!

Gemeinsam sind wir stark und können viel bewegen!

Aktivistinnen von allen Seenotrettungsorganisationen haben für Euch eine Liste mit Dingen zusammengestellt, mit denen Ihr uns ganz einfach von Zuhause unterstützen könnt. Hier findet ihr die detaillierte Liste: https://mission-lifeline.de/de/aktuelles

Allen Unterstützer*innen möchten wir an dieser Stelle ganz herzlich danken!

Fotos: Hermine Poschmann, Danilo Campailla, UNTV Produktion & Axel Steier

MISSION LIFELINE e.V.

IBAN: DE85 8509 0000 2852 2610 08

BIC: GENODEF1DRS

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