Den politischen Preis für die kurdische Autonomieverwaltung in die Höhe treiben?

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Axel Gehring

Über das begrenzte Engagement des Baath-Regimes in Afrin

Assad und Afrin: Den politischen Preis für die kurdische Autonomieverwaltung in die Höhe treiben?
Foto: dpa/kyodo

Seitdem die türkische Invasion auf Afrin begann, erzielen die kurdischen Verteidiger_innen, zum Teil bedeutende Abwehrerfolge. Die Verluste der Angreifer sind beträchtlich. Allerdings arbeitet sich die türkische Offensive insgesamt beständig vor. Zudem ist festzuhalten, dass der Angriff mit einer eher geringen Anzahl von Bodenkräften begann, dafür lag und liegt ein umso größerer Schwerpunkt auf Luftangriffen und insbesondere Artilleriebeschuss – auch von Afrin-Stadt.

Was inzwischen stattfindet, kann wohl am besten als Belagerungskrieg aus der Distanz bezeichnet werden – samt Zivilbevölkerung als Ziel. Das Zermürben im Belagerungskrieg bildet eine Voraussetzung für einen späteren Vorstoß mit Bodentruppen. Spezialkräfte dafür wurden bereits zusammengezogen. Was auf dem ersten Blick wie eine stockende türkische Offensive aussieht, kann also ebenso gut als eine fein sequenzierte Kampagne aufgefasst werden. Eigene Verluste kann die türkische Regierung verschmerzen, solange sie sich auf syrische Dschihadisten konzentrieren, die das Gros der eingesetzten Bodenkräfte bilden. Denn die türkische Bevölkerung empfindet wenig Empathie für sie. Weiterlesen Den politischen Preis für die kurdische Autonomieverwaltung in die Höhe treiben?

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