Die Zumutungen eines krisenhaften Kapitalismus

https://www.jungewelt.de/m/artikel/324959.die-normalit%C3%A4t-des-irrationalen.html

Vorabdruck. Die Zumutungen eines krisenhaften Kapitalismus werden oft genug mit Ressentiments und Stereotypen beantwortet. Davon profitieren rechtspopulistische Organisationen

Wer in der gesellschaftlichen Hierarchie unten steht, dem wird von Nationalisten versichert, er könne stolz sein, zu den Deutschen zu gehören und sei immer noch etwas »Besonderes« (Pegida-Anhänger am 16.10.2016 auf dem Theaterplatz in Dresden)

Foto: Oliver Killig/dpa

Von Werner Seppmann ist soeben im Kasseler Mangroven-Verlag der Band »Es geht ein Gespenst um in Europa. Rechte Formierungen zwischen Rechtspopulismus und Neofaschismus. Linke Alternativen« erschienen.

In den kommenden Tagen erscheint die neue Ausgabe der Zeitschrift Marxistische Blätter mit dem Schwerpunkt »Irrationalismus«. Wir veröffentlichen daraus vorab mit freundlicher Genehmigung von Autor und Herausgebern den redaktionell gekürzten Beitrag »Die Normalität des Irrationalen« von Werner Seppmann. Das Heft kann unter www.neue-­impulse-verlag.de bestellt werden. (jW)

Dass sich in der Bundesrepublik eine rechtspopulistische Partei mit zunehmenden neofaschistischen Tendenzen etablieren konnte, ist kein »Betriebsunfall«, sondern Ausdruck einer der bürgerlichen Gesellschaft auf ihrer imperialistischen Entwicklungsstufe impliziten Irrationalität. In den üblichen Stellungnahmen zum AfD-Komplex ist davon in der Regel aber nicht die Rede. Gewöhnlich wird Weiterlesen Die Zumutungen eines krisenhaften Kapitalismus

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Anke Domscheit-Berg (MdB für Die Linke) – Jung & Naiv: Folge 347 #34c3

Der Bundestag hat jede Menge neue Mitglieder. Eine neue Abgeordnete ist Anke Domscheit-Berg. Sie ist zwar nicht Parteimitglied, aber sitzt für Die Linke im Parlament. Wie das geht, erklärt sie im Interview. Wir treffen Anke auf dem 34. Chaos Communication Congress: Tilo will wissen, warum sie da ist und wofür sie sich interessiert. Was haben die neuen digitalen Gesellschaftsentwicklungen in China auf sich? Droht uns das auch bald in Deutschland? Warum fühlt sich Anke mehr und mehr an ihre Zeit in der DDR erinnert? Wie und warum wollte die Stasi sie als „inoffizielle Mitarbeiterin“ gewinnen? Welche Argumente gibt es gegen staatliche Überwachung? Was findet sie an gesichtserkennenden Kameras so schlimm? Und mit welchen teils absurden Regeln muss sich Anke im Plenarsaal des Bundestags erst noch anfreunden?

Das und vieles, vieles mehr in der 347. Folge – wir haben sie am 29. Dezember 2017 in Leipzig beim 34c3 aufgenommen.

Links:

– Homepage http://ankedomscheitberg.de/

– MdB https://www.bundestag.de/abgeordnete/…

– Twitter https://twitter.com/anked

– Facebook https://www.facebook.com/AnkeDomschei…