Aufruf zur Revolution

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rr1. Dezember 2017

„Keine Angst vor dem Wort Revolution! Eine Umwälzung ist ja sowieso schon im Gange und wird sich weiterhin vollziehen. Allerdings: wenn wir sie nicht in Angriff nehmen, tun es die anderen. Die Pegidisten aller Art z.B. Und was dann geschähe, wenn die die Oberhand gewinnen würden, mag ich mir in meinen schwärzesten Träumen nicht ausmalen.“ In mehreren Tagebucheintragungen der letzten Jahre beschrieb Konstantin Wecker seine Utopie einer „Revolution des Herzens“. Nicht gewalttätig sollte sie sein, jedoch kraftvoll und „umwerfend“. Roland Rottenfußer fasst in diesem Kapitel aus der großen Wecker-Biografie „Das ganze schrecklich schöne Leben“ Konstantins revolutionäres Gedankengut zusammen.„Diese Welle des tätigen Mitgefühls hat eine Türe einen Spaltbreit aufgemacht. Eine Tür ist geöffnet zur Revolution, zum längst fälligen Widerstand gegen eine wahnwitzige neoliberale Ideologie, die wie ein bösartiger Moloch permanent mit Kriegen und Umweltverwüstung gefüttert werden muss und überall verbrannte Erde zurücklässt. Wir müssen nun einen Fuß in diesen Türspalt stellen, damit sie nie wieder zuschlägt.“ So schrieb Konstantin Wecker in sein Tagebuch anlässlich der Welle der Hilfsbereitschaft, die Mitte 2015 durch Deutschland schwappte. Vom nur privaten Phänomen wurde die Willkommenskultur so gleich Weiterlesen Aufruf zur Revolution

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