Das fehlende Szenario – Es gibt Alternativen für Europäer

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2. Juli 2017 Alexis Tsipras

© DTRocks / Wikimedia Commons

Im Folgenden dokumentieren wir die Übersetzung (von Moni Kaki) einer Rede des griechischen Premierministers Alexis Tsipras, die er am 21. Juni 2017 auf der Veranstaltung der Progressive Alliance des Europäischen Parlaments gehalten hat.
Meine Damen und Herren, liebe Freunde,
es ist mir eine große Freude, unter euch zu sein, unter Freunden. Unter alten und neuen Freunden. Viele Jahre lang sind wir gemeinsam unterwegs gewesen. Manchmal unter sehr widrigen Bedingungen, aber wir haben immer mit der Hoffnung auf ein besseres Europa gekämpft. Und heute sind wir hier zusammengekommen, alte und neue Freunde, weil wir eine Pflicht gegenüber der Geschichte haben. Um eine ehrliche Debatte zu eröffnen und zu versuchen, einen gemeinsamen Standpunkt für das progressive Europa von heute und morgen zu finden. Denn Europa kann nicht besser sein, wenn es nicht progressiv ist, wenn es nicht sozialer und demokratischer ist.
Und wir alle, ungeachtet unserer ideologischen Wurzeln und Unterschiede, die Kräfte der radikalen Linken, die Sozialisten, die Sozialdemokraten und die Umweltschützer, haben ein gemeinsames politisches Interesse und ein gemeinsames Ziel: Europa zu verändern. Ein demokratisches, soziales und ökologisches Europa zu haben anstelle des heutigen Europas der sozialen Unsicherheit und Angst.
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„Beide doof“: Russischer Hacker unschlüssig, wen er bei Bundestagswahl unterstützen soll

http://www.der-postillon.com/2017/07/hacker.html
Sankt Petersburg (dpo) – Der russische Hacker Anatoli Fadejew ist verzweifelt: Schon bald ist Bundestagswahl und der 27-Jährige aus Sankt Petersburg hat sich immer noch nicht entschieden, ob er Angela Merkel (CDU) oder Martin Schulz (SPD) attackieren soll, um den jeweils anderen zu begünstigen. Offenbar findet der direkt von Putin beauftragte Hacker beide diesjährigen Kanzlerkandidaten nicht überzeugend.
„Ich wurde beauftragt, die Bundestagswahl zu hacken, aber was ich hier geboten bekomme, ist ja ein Trauerspiel“, klagt Fadejew. „Wenn das wirklich die beiden einzigen Kandidaten sind, die Deutschland 2017 zu bieten hat, dann kann ich meinen Job nicht zufriedenstellend beenden.“

Bei den Wahlen in den USA sei es einfach gewesen. „Da haben meine Kollegen und ich einfach den Verrückten zum Präsidenten gemacht, der freundlich über Russland geredet hat. Aber was fängt man mit Merkel und Schulz an?“ 

Das Problem: Fadejew muss auch in diesem Jahr auf jeden Fall noch eine große westliche Wahl hacken, um interne Vorgaben zu erfüllen. Andernfalls wird er suspendiert, zu mindestens 15 Jahren Arbeitslager verurteilt und durch einen der Hunderttausenden anderen Kreml-Hacker ersetzt.

Die Lektüre der Parteiprogramme von SPD und Union brachte jedoch keinen Fortschritt: „Ich schlafe leider immer spätestens nach einer Seite ein“, so Fadejew. „Wenn ich’s nicht besser wüsste, würde ich sagen, die wurden schon gehackt.“

Die Option, wie in Frankreich eine rechte Randpartei zu unterstützen, sieht er nicht. „Ich dachte zuerst, mit der AfD käme ich weit, aber dann hörte ich, dass Politiker von denen die Außengrenzen wieder erweitern wollen. Wir wissen ja alle, in welche Himmelsrichtung das geht. Nein, danke.“

 

Grüne, Linke und Liberale wiederum würden ohnehin mit Union oder SPD koalieren. „Das kann ich mir also auch schenken, solang ich nicht weiß, ob Merkel oder Schulz.“

Angesichts seiner aussichtslosen Situation will der Hacker aus Sankt Petersburg vorerst keine Hackerangriffe unternehmen und stattdessen am Tag nach der Bundestagswahl einfach behaupten, er habe den Sieger unterstützt. „Wird schon schlecht sein fürs Land“, so Fadejew optimistisch.

fed, dan, ssi; Foto Hacker: Shutterstock/Foto Schulz: Raimond Spekking, CC BY-SA 4.0/Foto Merkel: Armin Linnartz, CC BY-SA 3.0 DE, Foto Poggenburg: rufusmovie