Horchposten 1941 / я слышу войну

http://www.deutschlandfunk.de/ursendung-1-2-horchposten-1941-ia-slyshu-voinu.688.de.html?dram:article_id=384119
Ursendung (1/2) Horchposten 1941 / я слышу войну

Teil 1: Die Blockade

Das zweiteilige, deutsch-russische Hörspiel „Horchposten 1941 ja slyshu wojnu“ thematisiert mithilfe von authentischen russischen und deutschen Texten den Ostfeldzug des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum der vielstimmigen akustischen Collage steht die Blockade Leningrads.
Von Jochen Langner und Andreas von Westphalen
Gedenkstein „Leningrad“ in Sankt Petersburg (Deutschlandradio / Andreas von Westphalen)

Gedenkstein „Leningrad“ zur Würdigung der Heldenstädte an der Kremlmauer in Moskau. (Deutschlandradio / Andreas von Westphalen)

Während der 900 Tage währenden deutschen Belagerung fanden etwa eine Million Leningrader den Tod. Briefe, Tagebücher und Dokumente lassen Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen in und außerhalb Leningrads lebendig werden. Erzählt wird von Zivilisten und Soldaten, von Opfern und Tätern, Deutschen und Sowjets zwischen den Fronten von Nationalsozialismus und Stalinismus. Deutsche und russische Schauspieler geben dem Dialog, dem Zuhören und Verstehen der verschiedenen Erinnerungen, Kulturen und Generationen ihre Stimme. Es geht dabei auch um die Entdeckung des Anderen, um die eigene Identität und Verantwortung im Erinnern dieses Krieges
Regie: die Autoren
Mit: Jean-Paul Baeck, Jonas Baeck, Andrey Bazhin, Alexey Bobrov, Martin Bross, Sergey Buntman, Sigrid Burkholder, Kirill Byrkin , Anna Emshanova, Natalya Cernyavsakya, Alexander Grishin, Bernt Hahn, Stefko Hanushevsky, Marerike Hein, Phillipp Alfons Heitmann, Karl-Heinz Herber, Ilya Isaev, Elisabeth Juhnke, Anna Kovaleva, Dmitriy Krivoschapov, An Kuon, Jochen Langner, Julius Langner, Tatyana Matukhova, Jona Mues, Victor Panchenko , Juliane Pempelford, Evgeniy Red’ ko, Daniel Rothaug, Alexandra Rozovskaya, Maria Ryschenkova, Julia Schäfle, Katharina Schmalenberg, Daria Semenova, Fjodor Shklovsky, Michael Shklovsky, Denis Shvedov, Irina Tarannik, Xenia Teplitzky, Louis Friedemann Thiele, Denis Vasiliev, Hanna Werth, Bruno Winzen, Mark Zak.
Dramaturgie: Sabine Küchler

Produktion: DLF/WDR/Radio Echo Moskau 2017

Länge: 57’38
(Teil 2 am 20.5.17)
Hörspielmagazin Extra:

„Die Erinnerung ist unabgeschlossen …“ Aleida Assmann im Gespräch mit Sabine Küchler. [AUDIO]
Teil 2: Der Marsch

Das zweiteilige deutsch-russische Hörspiel „Horchposten 1941 ja slyshu wojnu“ thematisiert mithilfe von authentischen russischen und deutschen Texten den Ostfeldzug des Zweiten Weltkriegs. Im Zentrum der vielstimmigen akustischen Collage steht die Blockade Leningrads.
Von Jochen Langner und Andreas von Westphalen
Horchposten 1941 ja slyshu wojnu Die Autoren Andreas von Westphalen und Jochen Langner v.l.n.r. (Deutschlandradio/Prisca Martaguet)

Andreas von Westphalen und Jochen Langner v.l.n.r. (Deutschlandradio/Prisca Martaguet)

Während der 900 Tage währenden deutschen Belagerung fanden etwa eine Million Leningrader den Tod. Briefe, Tagebücher und Dokumente lassen Erfahrungen und Erlebnisse von Menschen in und außerhalb Leningrads lebendig werden. Erzählt wird von Zivilisten und Soldaten, von Opfern und Tätern, Deutschen und Sowjets zwischen den Fronten von Nationalsozialismus und Stalinismus. Deutsche und russische Schauspieler geben dem Dialog, dem Zuhören und Verstehen der verschiedenen Erinnerungen, Kulturen und Generationen ihre Stimme.
Das Hörspiel ist Teil eines deutsch-russischen Dialogprojekts, in dem die Autoren gemeinsam mit Sabine Küchler, Hörspielredakteurin beim Deutschlandfunk, und Sergej Buntman, Chefredakteur von Radio Echo Moskau, das Konzept für diese polyperspektivische Erzählung erarbeitet haben. Namhafte russische und deutsche Historiker haben die Textrecherche begleitet, um zu gewährleisten, dass die russische Sicht des Zweiten Weltkrieges ebenso präsent ist wie die deutsche. Der Dialog der Menschen in Russland und Deutschland heute steht im Fokus des Hörspiels, ein Dialog, der Geschichte durch Geschichten erfahrbar macht und die Krisen und Herausforderungen der Gegenwart zu verstehen hilft. Ergänzt wird das Projekt durch eine interaktive Klanginstallation, in der der Chor der Zeugen und Dokumente innerhalb eines begehbaren Erinnerungsraumes erfahrbar wird. Die Präsentation der Klanginstallation findet 2017 in einer Reihe von russischen und deutschen Partnerstädten statt.
Regie: die Autoren
Mit: Jean-Paul Baeck, Jonas Baeck, Andrey Bazhin, Alexey Bobrov, Martin Bross, Sergey Buntman, Sigrid Burkholder, Kirill Byrkin , Anna Emshanova, Natalya Cernyavsakya, Alexander Grishin, Bernt Hahn, Stefko Hanushevsky, Marerike Hein, Phillipp Alfons Heitmann, Karl-Heinz Herber, Ilya Isaev, Elisabeth Juhnke, Anna Kovaleva, Dmitriy Krivoschapov, An Kuon, Jochen Langner, Julius Langner, Tatyana Matukhova, Jona Mues, Victor Panchenko, Juliane Pempelford, Evgeniy Red’ ko, Daniel Rothaug, Alexandra Rozovskaya, Maria Ryschenkova, Julia Schäfle, Katharina Schmalenberg, Daria Semenova, Fjodor Shklovsky, Michael Shklovsky, Denis Shvedov, Irina Tarannik, Xenia Teplitzky, Louis Friedemann Thiele, Denis Vasiliev, Hanna Werth, Bruno Winzen, Mark Zak.
Dramaturgie: Sabine Küchler

Produktion: DLF/WDR/Radio Echo Moskau 2017

Länge: 57’09

(Ursendung)

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