VDJ unterstützt Großdemo am 08.07.2017 in Hamburg „Grenzenlose Solidarität statt G20 und fordert, dass Meinungs – und Versammlungsfreiheit, wie auch Bewegungsfreiheit für die Bürger*innen, während des Gipfels gewährleistet werden.

Die VDJ unterstützt den gemeinsamen Bündnisaufruf für die Internationale Großdemonstration am 08.07.2017, 11h00 in Hamburg unter dem Motto GRENZENLOSE SOLIDARITÄT STATT G20.

g20-demo.de/de/gruppen-und-organisationen/
„Am 7. und 8. Juli wollen sich die politisch Verantwortlichen für dieses menschliche und soziale Desaster in Hamburg treffen. Auf ihrem jährlichen Gipfel reden die Staats- und Regierungschefs der G20-Staaten über „Bekämpfung von Fluchtursachen“, aber keines der großen Herkunftsländer sitzt am Tisch. Sie reden über „Partnerschaft mit Afrika“, aber es fehlt fast der gesamte Kontinent. Sie reden über den Klimawandel, vertreten aber die Interessen der Erdöl-, Kohle- und Autoindustrie. Sie reden über Frieden, sind aber selbst die größten kriegführenden und rüstungsproduzierenden Staaten.“ (Aus dem Aufruf)
http://www.vdj.de/mitteilungen/nachrichten/nachricht/vdj-unterstuetzt-internationale-grossdemonstration-am-08072017-grenzenlose-solidaritaet-statt-g20/
Der Bundesvorstand ruft zu zahlreicher Teilnahme an der Demonstration auf.
Ebenso angeschlossen hat sich die VDJ einem gemeinsamen Offenem Brief des Komitees für Grundrechte und Demokratie, der Humanistischen Union, der Internationalen Liga für Menschenrechte und dem Republikanischem Anwaltsverein vom 19.04.2017 an die Hamburger Senatsfraktionen, in dem angesichts der sich abzeichnenden Restriktionen der Versammlungsfreiheit gefordert wird, dass „eine Stadt, die sich ein solches Gipfeltreffen in die Stadt holt, damit nicht einen Ausnahmezustand in Kauf nehmen darf, der zur Aussetzung grundlegender Freiheitsrechte der Bürger*innen führt. Würden Grundrechte nur in guten und unkomplizierten Zeiten gelten, wären es keine Grundrechte und hätte ihre verfassungsmäßige Garantie keinerlei Wert. Sicherheitsinteressen des Staates können die Grundrechte, die Freiheitsrechte der Bürger*innen sind, nicht verdrängen. Demokratie verliert jede Substanz, wenn Sicherheitsinteressen die verfassungsmäßigen Freiheitsrechte aushebeln.“
www.vdj.de/mitteilungen/nachrichten/nachricht/kein-ausnahmezustand-in-hamburg-waehrend-des-g20-gipfels/

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