Weißbuch – Arbeiten 4.0

http://www.axel-troost.de/article/9327.weissbuch-arbeiten-4-0.html
Bundesministerium für Arbeit und Soziales
November 2016

Der vorliegende Diskussionsentwurf für ein Weißbuch Arbeiten 4.0 ist das Ergebnis eines Dialogprozesses, den das Bundesministerium für Arbeit und Soziales im April 2015 mit der Vorlage eines Grünbuchs begonnen hat. „Arbeiten 4.0“ ist die notwendige Ergänzung der Diskussion über die Digitalisierung der Wirtschaft, die in Deutschland vor allem unter der Überschrift „Industrie 4.0“ geführt wird. Das BMAS hat Verbände, Gewerkschaften und Unternehmen um Stellungnahmen gebeten, zahlreiche Fachworkshops und Themenveranstaltungen durchgeführt, wissenschaftliche Studien in Auftrag gegeben und auch im direkten Dialog vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern – zum Beispiel im Rahmen der Kino-Reihe „Futurale“ – Meinungsbilder eingeholt. Die übergeordnete Frage lautete: Wie können wir das Leitbild der „Guten Arbeit“ auch im digitalen und gesellschaftlichen Wandel erhalten oder sogar stärken?

(…)
Lesen Sie weiter im PDF

Werbeanzeigen

Kapitalismuskritik auf der Höhe der Zeit

http://www.sozialismus.de/
Klaus Dörre / Hans-Jürgen Urban (Hrsg.)

Frank Deppe zum 75. Geburtstag

Supplement der Zeitschrift Sozialismus 10 / 2016
68 Seiten | 2016 | EUR 7.00 

ISBN 978-3-89965-872-9
»Das vorliegende Supplement der Zeitschrift Sozialismus – der Frank Deppe seit mehr als 20 Jahren verbunden ist – sammelt zeitdiagnostische Schlaglichter und analytische Short Cuts von KollegInnen und GenossIn­nen ein, mit denen er über die letzten Jahrzehnte hinweg in Kontakt stand und die sich über die Gelegenheit freuen, ihm auf diesem Weg einige akademische, politische oder persönliche Dinge zurufen zu können.
Uns alle verbindet größter Respekt, Anerkennung, ja Bewunderung für den politischen Intellektuellen Frank Deppe. Er steht wie kaum ein anderer für den Typus eines kritischen Wissenschaftlers, der zu einer seltenen, dafür aber umso wichtigeren Spezies zu werden beginnt. Für ihn ist charakteristisch, dass er sich während seines gesamten akademischen Lebens am Spannungsverhältnis von intellektueller Autonomie und politischem Engagement, vor allem in Verbindung mit dem linken Flügel der Arbeiterbewegung, abgearbeitet hat.«
Inhalt
Hans-Jürgen Urban/Klaus Dörre

Solidarität und Autonomie Weiterlesen Kapitalismuskritik auf der Höhe der Zeit

Comrade, where are you today? – im Dezember in Braunschweig & Dresden

https://www.startnext.com/comrade/blog/beitrag/?b=66017
30.11.2016, 10:24 Kirsi Marie Liimatainen

Ihr Lieben,
im Dezember gibt es von „Comrade, where are you today?“ folgende Vorführungen:
BRAUNSCHWEIG am 5.12. Universum Filmtheater Sondervorführung in Anwesenheit der Regisseurin Kirsi Marie Liimatainen und mit anschließendem Filmgespräch.

Beginn: 19.00 Uhr
DRESDEN am 9.12. AZ Conni (Alternatives Zentrum Conni Dresden) In Anwesenheit der Regisseurin Kirsi Marie Liimatainen und mit anschließendem Filmgespräch.

Beginn: 19.00 Uhr
Es sind die letzten Kinovorführungen in diesem Jahr – bitte weitersagen an alle Freunde, die den Film bisher noch nicht sehen konnten!
Im Januar und Februar 2017 wird der Film auch noch in Leipzig, Rostock, Annaberg-Buchholz und in Leutkirch im Allgäu gezeigt, über weitere Vorführungen werdet ihr weiterhin informiert.
Kinotermine: http://www.wfilm.de/comrade-where-are-you-today/kinotermine/
Liebe Grüße,

Kirsi Marie Liimatainen

Schweden setzt auf Reparaturen

https://www.neues-deutschland.de/artikel/1033564.schweden-setzt-auf-reparaturen.html
Umweltschutz soll künftig finanziell gefördert werden

Fahrrad

Foto: dpa/Ole Spata
Stockholm. Schweden will mit reduzierten Steuern auf Reparaturen umweltschonendes Handeln erleichtern und zudem den Arbeitsmarkt ankurbeln. Die Strategie des Verbraucherministeriums ist Teil des Haushalts, der im Dezember zur Verabschiedung ansteht. Stimmt das Parlament zu, tritt zum Jahreswechsel ein Maßnahmenpaket in Kraft, das das Konsumverhalten ändern soll.
Die Mehrwertsteuer auf Reparaturen von Fahrrädern, Kleidung oder Schuhen wird um die Hälfte gesenkt. Wer einen Handwerker ins Haus kommen lässt, um Waschmaschine oder Kühlschrank reparieren zu lassen, zahlt künftig weniger für die Arbeitsstunde.
»Das soll einen Anreiz geben, seine Dinge reparieren zu lassen, anstatt sie wegzuwerfen und neu zu kaufen«, sagte Verbraucherminister Per Bolund der dpa. »Viele Menschen sagen, dass sie gern nachhaltiger konsumieren möchten.« Ihnen fehle nur das Werkzeug dazu.
Allein für die Steuererleichterungen hat die Regierung 750 Millionen schwedische Kronen (76,5 Millionen Euro) eingeplant. Doch die Sache werde sich auszahlen, ist Bolund sicher: »Wir glauben, dass diese Branche mehr zu tun bekommt, also werden mehr Menschen in diesem Bereich arbeiten, und die wiederum zahlen Einkommensteuer.«
Auch den Handel mit Gebrauchtwaren will die Regierung fördern. Immer mehr Menschen wollten second-hand kaufen, so Bolund. Eine Gruppe erarbeite, ob Carsharing und Mitfahrangebote auf andere Bereiche ausgedehnt werden können. Auch das habe einen Doppeleffekt: Wer ein Auto borgen müsse, fahre seltener.
43 Millionen schwedische Kronen sollen bis 2020 in den Aufbau einer Informationsplattform investiert werden. Hier sollen gute Beispiele für umweltfreundliches Handeln vorgestellt und Forscher, Industrie, Politik und Zivilgesellschaft miteinander vernetzt werden. Auch in den Schulen soll das Thema Abfallvermeidung und Konsum eine stärkere Rolle spielen. Unternehmen wird Hilfestellung zu Umweltthemen, Menschenrechten und Vermeidung von Korruption angeboten.
Die Strategie der Regierung stoße auf positives Echo, so Bolund: »Wir bekommen sehr viel Unterstützung.« Er sei selbst überrascht, dass so viele Menschen dies als wichtiges Thema ansehen. »Es ist eine Gelegenheit, unser Verhalten zu ändern und gleichzeitig der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt neue Impulse zu geben.« dpa/nd

Reformation : Martin Luther, der Vater des Arbeitsfetischs

http://www.zeit.de/karriere/2016-11/martin-luther-reformation-arbeit-kapitalismus?utm_content=zeitde_redpost_zon_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=facebook_zonaudev_int&utm_term=facebook_zonaudev_int&utm_medium=sm&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zon.link.sf
Von Patrick Spät •25. November 2016, 14:46 Uhr
Bloß kein Müßiggang – das ist auch heute noch das gültige Mantra der Arbeitswelt. Wie 500 Jahre Reformation die Lohnarbeit und den Kapitalismus beflügelt haben.
Martin Luther

Begründer des Arbeitsethos? Martin Luther aus Wachs in der St. Pauli Kirche in Hamburg © Axel Heimken/dpa

Inhalt
„Der Mensch ist zur Arbeit geboren wie der Vogel zum Fliegen“, predigte Martin Luther. Der Reformator wird als Freiheitskämpfer und Humanist gefeiert, doch abgesehen von seinem glühenden Antisemitismus war er auch ein glühender Arbeitsfanatiker. Ja, die Reformation befeuerte geradezu die moderne Lohnarbeit und den Kapitalismus. Denn „Müßiggang ist Sünde wider Gottes Gebot, der hier Arbeit befohlen hat“, so Luther.
Wem gehören eigentlich die Wälder, Weideflächen und Wasserquellen? Eigentlich niemandem. Bis zur Reformation jedenfalls versorgten sich die Menschen auf der Allmende. So garantierte beispielsweise die längst in Vergessenheit geratene Charter of the Forest (1217) der Bevölkerung die Nutzung des gemeinschaftlichen Eigentums: „Jeder freie Mensch darf deshalb, ohne verfolgt zu werden, im Wald oder auf dem Land eine Mühle, eine Domäne, einen Teich, eine Mergelgrube, einen Wassergraben oder kultivierbares Land im Dickicht errichten, unter der Bedingung, dass dies nicht irgendeinen Nachbarn schädigt.“
Doch spätestens im 16. Jahrhundert entrissen die weltlichen Landherren den Menschen die Allmende. Das Allgemeingut wurde zum Privateigentum und die enteignete Bevölkerung entfachte den Bauernkrieg (1524–1526). Die reformatorischen Theologen und Bauernführer Sebastian Lotzer und Christoph Schappeler kritisierten es in ihren Zwölf Artikeln als „unbrüderlich und dem Wort Gottes nicht gemäß, dass der arme Mann nicht Gewalt hat, Wildbret, Geflügel und Fische zu fangen“. Darüber hinaus sollten „alle Hölzer, die nicht erkauft sind, der Gemeinde wieder heimfallen, damit jeder seinen Bedarf an Bau- und Brennholz daraus decken kann. [Außerdem haben] etliche sich Wiesen und Äcker, die einer Gemeinde zugehören, angeeignet. Die wollen wir wieder zu unseren gemeinen Händen nehmen.“ Und die Bibel gebiete entgegen der Leibeigenschaft, „dass wir frei sind und sein wollen“.
Die Bauern „würgen und stechen“
Patrick Spät Arbeitsphilosoph & Buchautor, freier Autor im Ressort Karriere

zur Autorenseite

Die aufständischen Bauern waren den Reformatoren ein Dorn im Auge. Der noch heute vielgepriesene Protestant Philipp Melanchthon schrieb 1525 an Kurfürst Ludwig V.: „Die Bauern haben nicht das Recht der Herrschaft ein Gesetz zu diktieren. Für solch ein ungezogenes, mutwilliges und blutgieriges Volk nennt Gott das Schwert.“ Damit setzten sich die ach so bibeltreuen Reformatoren ganz klar über das biblische Verbot hinweg, Ländereien in Privatbesitz zu nehmen: „Besitz an Grund und Boden darf nicht endgültig verkauft werden, weil das Land nicht euer, sondern mein [Gottes] Eigentum ist. Ihr lebt bei mir wie Fremde oder Gäste, denen das Land nur zur Nutzung überlassen ist“ (Lev 25,23). Luther war das gleichgültig. Er empfahl den Fürsten in seinem Pamphlet wider die mörderischen und räuberischen Rotten der Bauern ganz nonchalant, man solle die Bauern „zerschmeißen, würgen und stechen, heimlich und öffentlich, wie man einen tollen Hund totschlagen muss.“
Die Bauern verloren Weiterlesen Reformation : Martin Luther, der Vater des Arbeitsfetischs

»Kritik war persönlich, teils unter der Gürtellinie«

https://www.jungewelt.de/2016/11-24/039.php
Der Konflikt wurde in der Berliner Linkspartei in der vergangenen Zeit nicht offen geführt. Ein Gespräch mit Evrim Sommer
Sitzung_Berliner_Abg_3641 Kopie.jpg

Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa-Bildfunk
Evrim Sommer (Die Linke) war 17 Jahre Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und bei der letzten Wahl Spitzenkandidatin für die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung in Berlin-Lichtenberg

Sie haben Anfang der Woche angekündigt, Ihre Bewerbung für das Amt der Bezirksbürgermeisterin von Berlin-Lichtenberg zurückzuziehen, und haben gleichzeitig mit sofortiger Wirkung Ihr Amt als Vorsitzende der Linken in Lichtenberg niedergelegt. Zuvor sind Sie bei einer Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung nicht gewählt worden. Was genau gab den Ausschlag, diesen radikalen Schritt zu tun?

Meine Fraktion stand nicht geschlossen hinter mir. Aus ihr kamen die meisten anonymen Nein-Stimmen.
Ihre Wahl wurde begleitet von einer Veröffentlichung des rbb, in der suggeriert wurde, Sie hätten im Handbuch des Abgeordnetenhauses, dessen Mitglied Sie bis zur Wahl im September waren, Ihren Lebenslauf gefälscht. Nun kann man vielleicht sagen, es sei ungeschickt formuliert, dass Sie Ihr Studium angegeben haben, ohne den Hinweis, dass Sie es zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen hatten. War das aber wirklich der Grund für Ihre Nichtwahl?
Der Eintrag im Handbuch war richtig, vielleicht aber für andere miss­verständlich. Er war für die Fraktion allerdings nur ein Vorwand. Im Vorfeld gab es in der Fraktion und in der Partei schon Diskussionen über mich, aber bedauerlicherweise nie inhaltliche Kritik. Sie war immer persönlich, teils unter der Gürtellinie.
Unter meiner Führung sind wir in Lichtenberg mit Abstand stärkste Partei geworden und haben für Die Linke das Bürgermeisteramt zurückgeholt. Und das alles in einer Situation, in der die AfD erstarkt ist. Bei den Abgeordnetenhauswahlen 2006 und 2011 habe ich gegen den Trend in Berlin immer meinen Wahlkreis direkt gewonnen. Aber das alles scheint nicht zu zählen.
Weihnachtsabo

Gerade in einem Bezirk wie Lichtenberg – in dem die AfD auch ein sehr starkes Ergebnis eingefahren hat – hätte für Die Linke die Chance bestanden, die erste feministische Bürgermeisterin zu stellen. Schadet sich Ihre Partei nicht gerade selber, indem sie am Konservativen festhält?
Dort hätte für Die Linke die Chance bestanden, mit einer Bürgermeisterin mit Migrationshintergrund, die über jahrzehntelange Erfahrungen in der Politik verfügt, neue Wege zu beschreiten. Das wollten Teile der Fraktion nicht.
Ich freue mich jetzt über die große Solidarität, die weit über die Partei­grenzen hinausgeht. Viele Lichtenberger Bürgerinnen und Bürger schreiben mir und kritisieren, dass ich das Handtuch geworfen habe. Sie sagen, sie hätten Die Linke gewählt, weil ich deren Spitzenkandidatin war. Sie sind jetzt natürlich enttäuscht. Dieses verlorengegangene Vertrauen haben die zu verantworten, die für meine Nichtwahl verantwortlich sind.
Sie haben den Ruf, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Ist dafür kein Platz in der Berliner Linkspartei?
In jeder Partei gibt es solche und solche. Ich bin gegen Pauschalisierungen. Aber es ist richtig, einige wenige scheuen die offene Diskussion.
Was war der Grund, warum Sie angegangen wurden?
Ich möchte nicht spekulieren, aber ich habe irre Vorwürfe gehört. Zum Beispiel, ich hätte »orientalische Machtgelüste«. Offensichtlich haben einige etwas eigenartige Vorstellungen vom Orient, der Stellung der Frau dort und von mir.
Andere Vorwürfe, wie mangelnde Verwaltungserfahrungen, sind genauso abstrus. Abgesehen davon, dass ich seit Jahrzehnten politisch tätig bin. Ich wollte den Bezirk politisch führen. Wenn man will, dass ein Verwaltungsbeamter einen Bezirk leitet, dann kann man auf eine Wahl durch die Bevölkerung verzichten. Komisch ist auch, dass nur bei mir diese Frage gestellt wurde. Ich kenne viele erfolgreiche Spitzenpolitiker, wie Gregor Gysi, Willy Brandt und andere, denen diese Frage vor Amtsantritt nicht gestellt wurden. Aber ich will mich ja nicht mit diesen großen Politikern vergleichen.

Zum Tod von Fidel Castro

https://www.linksfraktion.de/themen/nachrichten/detail/zum-tod-von-fidel-castro/
26. November 2016                                              

Zum Tod von Fidel Castro erklären Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE:
„Eine bessere Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung ist möglich! Das war die feste Überzeugung von Fidel Castro. Viele junge Menschen sind in den 1960er Jahren vom Enthusiasmus der kubanischen Revolution inspiriert worden, gerade in ihrer Auseinandersetzung mit dem übermächtigen US-Imperium.
Die kubanische Revolution befreite Kuba von einer blutigen Diktatur unter Fulgencio Batista, die über 30.000 Menschen getötet hatte. Kuba war zuvor ein Ort, an dem die US-Mafia ein- und ausging. Großgrundbesitz, oft in Händen von US-Amerikanern, beutete die Landarbeiter maßlos aus. Schwarze waren einem System des Rassismus unterworfen. Nie bekam die Landbevölkerung einen Arzt zu sehen und die Rate der Analphabeten überstieg die 70 Prozent. Es gehört zur großen Leistung von Fidel und der kubanischen Revolution, Bildung und Gesundheit kostenlos für die gesamte Bevölkerung bereitzustellen. Trotz aller Krisen, insbesondere nach dem Zusammenbruch des realen Sozialismus, konnte Kuba das kostenlose Bildungs- und Gesundheitssystem aufrechterhalten und verbessern – und dies zu einem Zeitpunkt, als in ganz Lateinamerika unter dem Druck des Neoliberalismus die Bereiche Bildung und Gesundheit privatisiert und große Teile der Bevölkerung dieser Länder ausgeschlossen wurden.
Fidel hatte die Vision eines Kuba, das ökonomisch unabhängig und sich rasch nach eigenen Maßstäben und Bedürfnissen entwickeln kann. Viele dieser Pläne konnten nicht eingelöst werden.
Dennoch bleibt es richtig: Emanzipation und Befreiung der Menschen hat die unabdingbare Voraussetzung, sich von der Kontrolle durch imperialistische Großmächte zu befreien. Selbst Fidels Gegner mussten seine standhafte Haltung gegenüber der mächtigen USA anerkennen. Auch wenn Kuba viel Spielraum durch seine enge Anlehnung an die Sowjetunion verlor.
Danielle Mitterand, Frau des früheren französischen Präsidenten sagte über ihn: „Aus diesem Mann macht man einen Teufel. Dabei ist er durch und durch ein Demokrat, der sein Volk liebt und sein Volk liebt ihn (zitiert in: Neues Deutschland 6.5.1996) Gemeinsam mit den Menschen in Kuba, Lateinamerika und überall dort, wo die kubanische Befreiungsbewegung einen emotionalen Wert besitzt, gedenken wir nicht unkritisch der großen Leistung dieses Revolutionärs.“