Am 3.9. Demo und Konzert in Berlin gegen Rassismus und AfD-Hetze

                                3. September: Demo und Konzert in Berlin

Aufstehen gegen Rassismus und die rechte Hetze von AfD & Co.
Hallo!

der schrecklichen Ereignisse in Würzburg, München und Ansbach haben den RechtspopulistInnen, nicht nur von der AfD, wieder Anlass für fremdenfeindliche und rassistische Propaganda gegeben. PolitikerInnen und Medien verbreiten mehr Angst, als die Täter selbst. In den bevorstehenden Wahlkämpfen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern werden sie versuchen, diese zu verschärfen, Angst und Hass gegenüber Geflüchteten zu befeuern. 

Wir wollen uns dem entgegenstellen. Unsere Alternative heißt Solidarität. Wir stehen auf gegen Rassismus! 
Am 3. September werden wir mit einer bundesweiten Demonstration und einem Konzert der rechten Hetze eine Absage erteilen!
3. September: Ein starkes Zeichen für Solidarität setzen!

Die Demonstration beginnt um 14 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Adenauerplatz mit Rednerinnen und Rednern aus den Bereichen Kultur, Politik und Gesellschaft. Die Route führt über den Kurfürstendamm und die Kantstraße u.a. an der Bibliothek des Konservatismus und der AfD Parteizentrale vorbei zum Lützowplatz.

Hier findet ab ca. 17 Uhr ein Konzert statt, bei dem unter anderen Idil Baydar, Flying Steps, I,slam und Form auftreten.

Link zu Aufruf: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/3-september/
3 Dinge wie ihr für Demonstration und Konzert werben könnt:

Plakate und Flyer für die Demonstration könnt ihr entweder beim Bündnis bestellen oder an einer der Abholstellen abholen. Insbesondere innerhalb von Berlin werden gerade neben dem VVN-BdA Büro in der Magdalenenstr. 19 in Lichtenberg noch andere Materiallager aufgebaut. Die Orte werden wir nach und nach im #Aufstehen-Netzwerk eintragen. Gerne könnt ihr auch selber Material nachdrucken. Schickt uns eine kurze Nachricht an mitmachen@aufstehen-gegen-rassismus.de und wir leiten euch die Druckdateien weiter. Teilweise findet ihr sie auch direkt auf der Homepage bei Material. Dort könnt ihr auch Material bestellen.

Ihr könnt auch diese Mail in euren Netzwerken weiterleiten und auf unsere Facebook-Seite verweisen, um uns und die Kampagne bekannter zu machen. 

Gemeinsam anreisen: Wenn ihr eine gemeinsame Anreise aus eurer Stadt nach Berlin plant, könnt ihr die Infos dazu im #Aufstehen-Netzwerk eintragen. Dazu kann man bei der Projekterstellung einfach die Kategorie „Gemeinsame Anreise“ auswählen. Dort findet ihr auch Informationen über Veranstaltungen gegen Rassismus und antirassistische Aktionen und könnt auch selbst welche eintragen.
Kampagne StammtischkämpferInnen:

Demonstration und Konzert gegen Rassismus sollen ein starkes Zeichen gegen Rassismus setzen. Daneben wollen wir mit der Kampagne StammtischkämpferInnen Menschen darin stärken und dafür ausbilden, dass sie in ihrem persönlichen Umfeld, in der Schule, an der Uni, im Betrieb oder in der Nachbarschaft besser gegen rassistische Stammtischparolen auftreten können. Auf den Regionalkonferenzen haben nun die ersten Schulungen erfolgreich statt gefunden. Wenn ihr euch ausbilden lassen wollt oder eine Ausbildung organisieren könnt, schreib uns an

stammtisch@aufstehen-gegen-rassismus.de
Lasst uns am 3. September ein starkes Zeichen gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft setzen! 
Said Barkan (Zentralrat der Muslime Deutschlands)

Hanno Bruchmann (Mitarbeiter Institut solidarische Moderne)

Anna Diegelmann (Interventionistische Linke)

Thomas Eberhardt-Köster (attac)

Uwe Hiksch (Naturfreunde)

Cornelia Kerth (VVN-BdA)

Romin Khan (Ver.di)

Ronda Kipka (SDS)

Ricarda Lang (Grüne Jugend)

Johanna Uekermann (Jusos)
Für den „Aufstehen gegen Rassismus“­ Koordinierungskreis

 

                               

Zum Bündnis und der Vorbereitung des 3.9. allgemein: 

Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus wird getragen von einer Vielzahl Organisationen und Personen. Hier der Aufruf und die Erstunterzeichner/innen.

Neben dem Bündnis auf Bundes- und lokaler Ebene, vielen lokalen Akteuren und Einzelpersonen aus verschiedenen Organisationen, Gewerkschaften und Verbänden, sind Attac, die Grünen, Jusos, Naturfreunde, LINKE, VVN-BdA, Interventionistische Linke und der Zentralrat der Muslime an der Vorbereitung zum 3.9. beteiligt.

EINE KAMPAGNE KOSTET GELD…
Inzwischen sind über 6.000 Euro an Einzelspenden bei uns eingegangen. Davon konnten wir die ersten Materialbestellungen (190.000 Flyer und 8000 Plakate) bezahlen. VIELEN DANK!
Doch für die Kampagne und das Konzert brauchen wir weiterhin Spenden. Wir wollen auch in Zukunft tausende Flyer mit antirassistischen Argumenten verschicken, Konferenzen organisieren und StammtischkämpferInnen ausbilden.
Darum freuen wir uns über eine Spende. Jeder Euro hilft uns weiter. Spendenquittungen können ab 200 Euro ausgestellt werden. Dafür bitte eine Mail an mitmachen@aufstehen-gegen-rassismus.de

JETZT SPENDEN

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Our mailing address is: 

Aufstehen gegen Rassismus

VVN-BdA e. V.

Magdalenenstr. 19

Berlin 10365

Germany

Der IWF gibt zu, Griechenland im Auftrag der Eurogruppe geopfert zu haben von Yanis Varoufakis

One very simple, but radical, idea: to democratise Europe.View this email in your browser

Liebe Freundinnen und Freunde,
Die Woche begann mit einer Debatte im griechische Parlament, angestoßen von der Opposition (den hauptsächlichen, wenn auch nicht alleinigen einheimischen Applaudeuren der Troika), mit dem Zweck, mich dafür vor Gericht zu stellen, es gewagt zu haben. mich der Troika als Finanzminister in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015 entgegengestellt zu haben.
Die Troika,

die einen Bankrun inszeniert hatte bevor ich Finanzminister wurde
die mich mit Bankenschließungen drei Tage nach meinem Amtsantritt bedroht hatte

und die munter damit weitermachte unsere Banken zu schließen

diese Troika klagt mich jetzt … wegen der Bankenschließungen und Kapitalkontrollen an.
Wie es Tyrannen üblicherweise tun, war auch die Troika darauf erpicht, ihren Opfern die Schuld zuzuweisen, und jeden zu missachten und zu verleumden, der es wagte, sich ihrem rücksichtslosen Vorgehen entgegen zu stellen.

 

Meine Reaktion auf die Anklage der Troika und die Drohung, vor ein Gericht gestellt zu werden, war ein einfaches “Nur zu!” “Ich stelle mich euch”, und ich forderte sie heraus, “in jedem Forum eurer Wahl, sei es Amphitheater, Fernsehen, oder auch vor Gericht!”. Schlußendlich drückten sie sich, indem der Antrag abgelehnt wurde, da einige aus ihren Reihen (eine kleine Fraktion, für gewöhnlich vollständig unter Beschlag der Troika) strategisch dagegen votierten.
Und dann, um die Niederlage der Troika in dieser Woche abzuschließen, erblickte der Report des unabhängigen Ermittlungsbüros des IWF (IEO) das Licht der Welt. Es ist ein vernichtendes Urteil, das keinen Platz für Zweifel über die billigen unwissenschaftlichen Wirtschaftsthesen und die Kanonenboot – Politik der Troika lässt. Es erhöht den Druck auf IWF, EZB und die Kommission: Entweder stellt man ein Mindestmaß an Legitimation wieder her, indem man sich den Bericht zu eigen macht und die Hauptverantwortlichen feuert, oder man macht nichts, und befeuert somit die Unzufriedenheit der Europäer gegenüber der EU, und beschleunigt damit ihr Auseinanderbrechen.
Damals, als Weiterlesen Der IWF gibt zu, Griechenland im Auftrag der Eurogruppe geopfert zu haben von Yanis Varoufakis