„Weitere Angriffe würden Merkel bei Wahlen verwundbar machen“

http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-07/angela-merkel-fluechtlingspolitik-attentate-verbindung-internationaler-blick/seite-2

Angela Merkel“Danke Angela fürs Reinlassen dieser Terroristen“
Mehrere internationale Medien kommen zu dem Schluss, Merkels Flüchtlingspolitik gerate unter Druck. „Europa verwandelt sich immer schneller in eine Festung – es ist der einzige kurzfristige Weg, um zu überleben“, schreibt Adevarul aus Bukarest. De Volkskrant aus den Niederlanden schreibt: „Auch wenn die jüngste Gewalt (in München und Reutlingen) nicht als Terrorismus eingestuft wird, wäre es für Merkel politisch gefährlich, keine Maßnahmen zu ergreifen.“ Ähnlich die BBC: Weitere Angriffe – vor allem, wenn sie mit kürzlich eingereisten Flüchtlingen verbunden wären – würden Merkel „bei den Wahlen im nächsten Jahr verwundbar machen“.
Selbst die liberale Neue Zürcher Zeitung problematisiert Merkels Flüchtlingspolitik. Zwar stellt die NZZ zunächst fest, es gebe keinen direkten Zusammenhang „zwischen dem Selbstmordangriff von Ansbach und der Entscheidung von Bundeskanzlerin Angela Merkel im vergangenen Sommer, die deutschen Grenzen für muslimische Flüchtlinge zu öffnen“. Doch die Tat mache „schlagartig deutlich, welche enormen Risiken Deutschland mit seiner Politik der ‚Willkommenskultur‘ eingegangen ist“. 
„Merkels Politik schützt langfristig vor Terrorismus“
Unterstützung für die Politik Merkels seitens prominenter europäischer Politiker ist derzeit nicht zu vernehmen. Umso stärker fällt ein Beitrag des britischen Independent auf, in dem der Autor Robert Verkaik die These vertritt, dass Merkels „Offene-Tür-Flüchtlingspolitik“ langfristig Deutschland vor Terrorismus schützen werde.
„Indem Merkel Mitgefühl für Hunderttausende muslimischer Flüchtlinge zeigte, hat die deutsche Kanzlerin eine Botschaft an die Welt gesandt, dass Deutschland nicht im Krieg mit dem Islam ist“, schreibt Verkaik. Dies bedeute im Unterschied zu Frankreich und Belgien, „dass die überwiegende Mehrheit der in Deutschland ansässigen Muslime allen Grund hat, mit den Sicherheitsdiensten im Kampf gegen den Terrorismus zu kooperieren“.
Der Schlüssel, gegen den Terrorismus zu gewinnen, sei es, die Herzen und Köpfe der Muslime zu gewinnen, die für die Radikalisierung von Hasspredigern und Terrorgruppen wie „Islamischer Staat“ und Al-Kaida anfällig sind. Merkels Kritiker hätten schnell die Kanzlerin für die jüngsten Angriffe in Bayern verantwortlich gemacht. Es sei aber möglich, dass ihre Politik Deutschland bereits vor organisierten Bomben- und Pistolenangriffen wie in Frankreich und Belgien bewahrt habe.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s