EU und Geo- Militärpolitik

http://www.scharf-links.org/44.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=52045&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=70b9b480f4
Von Reinhold Schramm
»Es sollte die Euro-Gemeinschaft peinlich berühren, dass sie zuletzt besonders von der US-Regierung immer ungehaltener ermahnt wurde, mit Griechenland endlich einen für alle Seiten tragfähigen Kompromiss zu finden. Die USA als Anwalt eines vereinten Europas – wann gab es das schon? « Vgl. Freitag, Meinungsmedium *
„Rund 11 Millionen Menschen leben in Griechenland, ungefähr so viele wie in Baden-Württemberg. Aber das kleine Land leistet sich den Luxus einer 130.000 Mann starken Armee. Auch unter der Regierung von Alexis Tsipras, die doch alles anders machen wollte.“ Siehe Kommentar im Meinungsmedium*
Kommentar
Geo- und Militärpolitik
Die Europäische Union ist bereits an den unterschiedlichen materiellen Wirtschaftsleistungen gescheitert. Die (staatsmonopolistisch-kapitalistische) Hochleistungsökonomie der BRD lässt sich nicht mit der extrem ungleichen Wirtschaftsleistung der europäischen Entwicklungsländer Rumänien und Bulgarien (im jeweiligen offiziellen Wirtschafts-Leistungsverhältnis von 1:5 bzw. 1:6/7) vereinbaren.
Dafür bedürfte es schon einer sozial-ökonomisch-ökologischen Umwälzung und Beseitigung des Finanz- und Monopolkapitalismus (und Imperialismus) in Europa. Zugleich eine sozial- und gesellschaftspolitische Bereitschaft der (freiwillig vereinten europäischen) Völker zum ökonomischen und sozialen Ausgleich auf gleichberechtigter Grundlage. [Vereintes Sozialistisches Europa.]
Das ökonomische und gesellschaftspolitische Festklammern, ebenso wie auch an Griechenland, ist zweifellos geo- und militärpolitischer Natur. Vor allem im geopolitischen und militärpolitischen Interesse der Vereinigten Staaten und der Nato-Militärs. Hierbei sind wohl die langfristigen ökonomischen Interessen, die Rohstoffe und Bodenschätze in Asien (heute vor allem noch RF etc.), in Nahost und Afrika, die treibende Kraft. Nur, auf allen Seiten befinden sich Nuklearwaffensysteme.
* Vgl. Freitag, Meinungsmedium, 26.06.2015: Ein ganz normaler Störfall. Geopolitik. »Durch den Konflikt mit Athen läuft die EU Gefahr, als Global Player auszufallen« Von Lutz Herden, Redakteur Politik.
http://www.freitag.de/autoren/lutz-herden/ein-ganz-normaler-stoerfall
27.06.2015, Reinhold Schramm

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