Aktueller Stand der Dinge in Griechenland

http://www.scharf-links.org/44.0.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=51660&tx_ttnews%5BbackPid%5D=56&cHash=cbf6197ba8

Von „Griechenland entscheidet“
https://linksunten.indymedia.org/de/node/144621
Am 24. Mai fand eine richtungsweisender Sitzung des Zentralkomitees von Syriza statt. In den deutschsprachigen Medien kursieren teils widersprüchliche Informationen, was Syriza entschieden hat. Die schließlich beschlossene Resolution war das Ergebnis einer langen Debatte. Ein Vorschlag des linken Flügels innerhalb Syrizas der sowohl den Gläubigern als auch der griechischen Oligarchie gegenüber eine kompromisslose Linie forderte, wurde mit 95 zu 75 überstimmt. Daher haben wir einige der zentralen Punkte der Abschlusserklärung, die die politische Auseinandersetzung in den kommenden Wochen prägen wird, für euch zusammengefasst:
– Die Konfrontation mit den konservativen Kräften, die die Austeritätspolitik verteidigen, ist eine europaweite Auseinandersetzung. Weiterlesen Aktueller Stand der Dinge in Griechenland

„Wer kein Geld hat, der stirbt“

http://m.tagesspiegel.de/weltspiegel/ein-griechischer-arzt-berichtet-wer-kein-geld-hat-der-stirbt/11844930.html?utm_referrer=http://t.co/1uFJ89ExpF

Griechenland muss sparen, und das sieht so aus: Krebskranke bleiben ohne Hilfe, Polio kehrt zurück, Diabetiker erblinden. Georgis Vichas berichtet aus der Praxis.

GIORGIOS VICHAS, 53, ist Arzt und Herzspezialist in einem Athener Krankenhaus. Nebenbei leitet er seit vier Jahren eine Poliklinik, wo Ärzte und andere medizinische Fachkräfte in ihrer Freizeit allen Patienten ohne Krankenversicherung kostenlos Hilfe bieten. Vichas ist verheiratet und hat zwei Töchter.

Herr Vichas, müssen Sie fürchten, bald einen Herzinfarkt zu bekommen?

Nein, warum sollte ich?
Weil Sie zwei Vollzeitjobs gleichzeitig machen. Sie sind fest angestellter Kardiologe in einem Krankenhaus und leiten auch noch eine Einrichtung, wo Sie und Ihre Kollegen ehrenamtlich tausende Patienten behandeln, die ansonsten keine medizinische Hilfe mehr bekämen. Das hält niemand auf Dauer durch.
Ich arbeite viel und schlafe nur fünf Stunden pro Tag, das stimmt. Aber ich bin fit, und ich würde ganz bestimmt richtig krank werden, wenn ich es nicht tun und abseitsstehen würde, während viele unserer Landsleute so hart kämpfen müssen und leiden. Weiterlesen „Wer kein Geld hat, der stirbt“

„Es geht um eine neue Gesellschaft“

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/es-geht-um-eine-neue-gesellschaft/
Foto: Daniel Seiffert für der Freitag

Francesca Pick sieht kollaborative Wirtschaft als intermediären Schritt weg vom Kapitalismus

Benutzen statt Besitzen. Leihen statt Kaufen. Teilen statt Anhäufen. Das Konzept des kollaborativen Konsums, bekannt als „Share Economy“, wird nicht erst diskutiert, seit der Ökonom Jeremy Rifkin behauptet, eine neue Kultur des Teilens würde gerade das Ende des Kapitalismus einläuten. Auf anfängliche Euphorie folgte vor allem in Deutschland scharfe Kritik: Von Post-Kapitalismus könne keine Rede sein, es gehe vielmehr um Kommerzialisierung und Profite für die Betreiber mächtiger Internetplattformen wie der Taxi-App Uber oder des Ferienwohnungsportals Airbnb. Francesca Pick ficht das nicht an, sie glaubt an eine kollaborative Zukunft und arbeitet deshalb für die gemeinnützige Organisation und Online-Plattform OuiShare, entstanden aus einer Pariser Facebook-Gruppe. Weiterlesen „Es geht um eine neue Gesellschaft“

WAFFEN FÜR GRIECHENLAND Bei Panzerhaubitzen hört die Moral auf

http://www.zeit.de/wirtschaft/2015-06/griechenland-deutschland-ruestung-kooperation?utm_content=zeitde_redpost+_link_sf&utm_campaign=ref&utm_source=twitter_zonaudev_int&utm_medium=sm&wt_zmc=sm.int.zonaudev.twitter.ref.zeitde.redpost.link.sf
Die Bundesregierung fordert die Griechen zum Sparen auf. Gleichzeitig verkauft die Bundeswehr Athen Rüstungsgüter in Millionenhöhe und unterstützt sie bei Waffenimporten. von Hauke Friederichs
2. Juni 2015 14:54 Uhr 

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Eine Panzerhaubitze 2000 der Deutschen Bundeswehr | © Peter Endig/dpa
Eilig wurde dieser Krisengipfel anberaumt: In der Nacht von Montag auf Dienstag berieten Griechenlands Kreditgeber im Kanzleramt über die Zukunft des Landes. Die Positionen sind klar: Die griechische Regierung müsse ihre Schulden zurückzahlen, sie müsse sparen, sie müsse den Haushalt konsolidieren, fordern die Bundesregierung in Berlin und ihre Partner.
Doch das Bundeskabinett von Kanzlerin Angela Merkel zeigte dabei in den vergangenen Jahren eine zweifelhafte Doppelmoral. Weiterlesen WAFFEN FÜR GRIECHENLAND Bei Panzerhaubitzen hört die Moral auf