Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise

Yanis Varoufakis / James K. Galbraith / Stuart Holland

Bescheidener Vorschlag zur Lösung der Eurokrise

Ein New Deal für Europa

Nach dem spektakulären Regierungswechsel in Griechenland ist die Aufregung in Europa groß – im Zentrum der Diskussionen stehen der neue griechische Finanzminister Yanis Varoufakis und die wirtschaftlichen Verhandlungen, die über die Zukunft Europas entscheiden werden. Doch was will Yanis Varoufakis wirklich? In diesem Debattenbuch analysieren er und seine Co-Autoren die Ursachen der Eurokrise und machen konkrete Vorschläge zu ihrer Lösung. Sie benennen vier eng zusammenhängende Faktoren:

– Die Bankenkrise
– Die Schuldenkrise
– Die Investitionskrise
– Die soziale Krise

Für jedes dieser Probleme schlagen die Autoren pragmatische Lösungen vor, die weder neue Institutionen erfordern noch gegen geltendes EU-Recht verstoßen – und zudem Geber- wie Nehmerländer erheblich entlasten würden. Sie fordern nicht weniger als einen New Deal für Europa.

Autorenporträt

Foto zu Yanis Varoufakis

Yanis Varoufakis, geb. 1961, lehrte als Professor für Wirtschaftswissenschaften und ökonomische Theorie u.a. an den Universitäten von Essex, Cambridge, Sydney und Athen, zuletzt an der Lyndon B. Johnson School of Public Affairs der Universität in Austin, Texas. Er ist Autor zahlreicher Bücher…

James K. Galbraith, geb. 1952. Der amerikanische Ökonom und Autor ist derzeit Professor an der Lyndon B.Johnson School of Public Affairs der Universität von Austin, Texas, außerdem Senior Scholar am Levy Economics Institute des Bard College. 

Stuart Holland, geb. 1940, war als Ökonom Mitglied des Britischen Unterhauses und Berater u.a. von Harold Wilson und Jacques Delors. Er lehrt derzeit als Visiting Professor of Economics and der Universität Coimbra. 

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„Über die Finanzkrise selbst und fehlende Lösungen dazu sind zahlreiche Publikationen erschienen. Yanis Varoufakis aber hinterfragt, wer letztlich die Schuld für die Finanzkrise trägt. (…) Ein Buch, das gelesen werden muss.“ Indira Gurbaxani, Süddeutsche Zeitung

Merkel will Vorwürfe in Spionage-Affäre vollständig aufklären

Kanzleramt wusste seit 2008 von NSA-Aktivitäten gegen europäische Rüstungskonzerne

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel hat eine lückenlose Aufklärung der Vorwürfen gegen den deutschen Bundesnachrichtendienstes (BND) gefordert. „Wir haben in der Pressemitteilung von letzter Woche deutlich gemacht, dass es Defizite gibt. … Jetzt geht es darum, die Dinge vollständig aufzuklären“, sagte Merkel am Montag nach den deutsch-polnischen Regierungskonsultationen in Warschau.

Seit 2008 eingeweiht

Die Medienberichte über eine Zusammenarbeit des BND mit dem US-Geheimdienst NSA beruhten auf Unterlagen, die das Kanzleramt dem NSA-Untersuchungsausschuss 2014 zur Verfügung gestellt habe. Nachdem der Untersuchungsausschuss des Bundestages im Februar einen neuen Beweisbeschluss gefasst habe, habe das Kanzleramt sowohl den Ausschuss als auch das parlamentarische Kontrollgremium in der vergangenen Woche informiert, sagte Merkel.

Das Kanzleramt hat eingeräumt, dass es seit spätestens 2008 davon wusste, dass die NSA offenbar europäische Rüstungskonzerne ausspähen wollte. (APA/Reuters, 27.4.2015)

Piketty kontrovers

2013 veröffentlichte der französische Wirtschaftshistoriker Thomas Piketty ein dickleibiges Buch mit dem Titel „Le capital au XXIe siècle“. Bald darauf erschien das Werk in englischer Sprache in den USA und machte sofort Karriere. Inzwischen liegt es in zahlreichen weiteren Übersetzungen vor. Die deutsche Ausgabe ist im Oktober 2014 erschienen und erlebte seitdem bereits fünf Auflagen. Was macht dieses Buch so interessant und worauf ist es zurückzuführen, dass es in so kurzer Zeit fast schon zu einem Klassiker geworden ist? Was ist das Geheimnis seines so überaus großen internationalen Erfolgs?
Es sind mindestens fünf Punkte, die hierauf eine Antwort geben.  Weiterlesen Piketty kontrovers