USA und Russland bereiten sich auf neue Eskalation in der Ukraine vor

Der Präsident als immerwährender Feldherr: Die USA haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Ukraine ein umstrittenes Land bleibt. (Foto: dpa)Der Präsident als immerwährender Feldherr: Die USA haben ein wirtschaftliches Interesse daran, dass die Ukraine ein umstrittenes Land bleibt. (Foto: dpa)

Während sich die Kriegsparteien in der Ost-Ukraine einigermaßen an die Vereinbarungen von Minsk halten, laufen im Hintergrund unübersehbar die Vorbereitungen für eine neue Eskalation. Die FT schreibt bereits von einem „Krieg der Worte“. Ein solcher Propaganda-Krieg geht naturgemäß jeder Zuspitzung voraus. Die US-Regierung ist zwar erst kürzlich wegen offenkundiger Falschinformationen in die Kritik von  Weiterlesen USA und Russland bereiten sich auf neue Eskalation in der Ukraine vor

Athener Presse: »Alleine gegen alle in der Eurogruppe«

dpa/Valda Kalnina

Update 16 Uhr: Die Eurogruppe lotet angeblich kein Szenario für einen Austritt Athens aus der Währungsunion aus. Mehrere Finanzminister wiesen im lettischen Riga Spekulationen über einen möglichen »Plan B« für einen Zahlungsausfall und eine Aufgabe des Euro in Griechenland zurück. Österreichs Ressortchef Hans Jörg Schelling sagte: »Da ist überhaupt nichts dran. Der Plan B wurde nicht diskutiert.« Ein Austrittszenario wurde laut Verhandlungskreisen von einem kleineren Land am Freitag in der Euro-Runde ins Spiel gebracht. Die »Financial Times« hatte zuvor berichtet, Sloweniens Ressortchef Mramor Dusan habe in der Eurogruppe vorschlagen, sich mit einem »Plan B« auf einen Zahlungsausfall Griechenlands vorzubereiten, sollten die Verhandlungen nicht schneller vorankommen. Das habe der griechische Ressortchef Yanis Varoufakis empört zurückgewiesen. Dusan wollte später von einem Ausscheiden Griecehnlands aus der Eurozone nicht mehr direkt sprechen: »Plan B kann alles sein.«  Weiterlesen Athener Presse: »Alleine gegen alle in der Eurogruppe«

Schlepper: „Die Geheimdienste wissen längst Bescheid“

heute Thomas Pany

Flüchtlingskatastrophen im Mittelmeer: Gaddafi und die Mafia und eine mögliche politische Lösung

Europa werde „afrikanisch“, wenn die EU Libyen nicht jährlich mindestens 5 Milliarden Euro zahlen würde, damit dort die Welle der Immigranten gestoppt werde, drohte Mummar Gaddafi im Jahr 2009 bei einem Besuch in Italien, beim damaligen italienischen Premier Berlusconi: „In Zukunft könnte es sein, Europa nicht länger europäisch ist und sogar schwarz, da es Millionen gibt, die hinein wollen.“

Der Colonel war ein Machtmensch, den man nicht zu verklären braucht. Er spielte mit Tausenden von Menschenleben und wusste, wie er seine europäischen Freunde oder Partner unter Druck setzen konnte. Seine Erklärung von 2009 liefert für die gegenwärtige Situation beachtenswerte Anhaltspunkte.  Weiterlesen Schlepper: „Die Geheimdienste wissen längst Bescheid“